Der Cage Feeder

Der Cage Feeder, zu deutsch Drahtfutterkorb, ist die Wohl bekannteste Form unter den Futterkörben. Zu verdanken hat er es ohne zweifel seinen guten Eigenschaften. Er ist günstig, es gibt ihn in vielen Größen, er gibt das Lockfutter gut frei, kann auf mittlere Distanzen geworfen werden und ist mit Klebeband leicht zu Modifizieren. Von nur 5 Gramm bis 200 Gramm, mit Krallen oder verschließbaren Modellen ist alles vertreten. Auch die Formen unterscheiden sich. Ründlich, abgeflacht, Dreieck oder Viereck, je nach Gewässertyp nutzen wir andere Varianten.

Wie funktioniert der Cage Feeder ?

Im Grunde genommen handelt es sich beim Cage Feeder um einen offenen Futterkorb der die Lockwirkung stark erhöht. Durch seine Vielzahl an Maschen erreicht er eine sehr hohe Futterfreigabe, was förderlich zur Wolkenerzeugung ist und dementsprechend sehr gut den Zielfisch locken kann. Wenn wir nur kleine Fische erwarten, die Bedingungen schwer sind oder wir schnell fangen wollen ist er immer meine erste Wahl. Die Flugeigenschaften sind zwar durchschnittlich, dennoch sind Wurfweiten von 50 Metern machbar. 

Je nach Wahl der Größe des Futterkorbes können wir die Futtermenge die an den Futterplatz soll bestimmen, die Maschenweite dagegen kann Probleme beim Ausbringen von Lebendködern und Partikeln mit sich bringen, da sie einfach zu viele verschiedene Möglichkeiten haben den Korb zu verlassen. Sehr trockenes Futter stößt beim Cage Feeder an seine Grenzen.

Einsatzgebiet des Cage Feeders

10 Gramm Cage Feeder, ideal für den Picker

Ich nutze den Cage Feeder bei jeder Gelegenheit, habe davon immer einige Körbe verschiedener Ausführung und Gewichtes bei mir. Er bringt einfach viele Vorteile auf den Punkt. Im Winter nutze ihn in der kleinsten Variante für das Pickern, während ich im Sommer auf große Körbe setze um wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu erzeugen. Im Fluss hat der Cage Feeder den Vorteil das er wenig Angriffsfläche für die Strömung bietet und so weniger Abdriftet. 

Wenn es auf Rotaugen geht hat der Cage Feeder einen weiteren Vorteil, er gibt aktive Partikel wie Kokosflocken, Leinsamen, gemahlen Hanf, Hanfschrot oder Haferflocken sehr schnell frei und erzeugt so neben dem Lockfutter, welches beim Absinken des Futterkorbes eine Wolke bildet, ein wahren Futtersturm. 

Cage Feeder kurz nach der Entleerung

Einige Fischarten sprechen auf wuseliges Lockfutter mit vielen Schwebteilen an und werden so sehr gut aktiviert und gefangen. So passiert es im Sommer oft das nach dem Wurf an langem Vorfach die Fische den Köder während der Absinkphase attackieren oder aufnehmen.Die Engländer nennen das "On the Drop" fischen. Verdächtige Kandidaten für diese Angelei sind Ukelei oder Rotfedern. Für mich gilt, umso flacher das Gewässer, desto eher greife ich zu dieser Art des Korbes. Seen, Teiche, Tümpel und Flüsse, es gibt kein Gewässer wo ich mit diesem Korb nicht fischen würde !

Auch das Herstellen von Drahtfutterkörben kann für das Feedern im See sehr kostengünstig und schnell gehandhabt werden. In vielen Kaufhäusern können wir Lockenwickler erwerben, diese vom Klettüberzug befreien und haben so den fast fertigen Futterkorb in den Händen. Das Beschweren kann mittels Bleischroten oder Knetblei/Dachdeckerblei erfolgen. Einfach noch einen Wirbel einziehen und fertig. 

Die verschiedenen Modelle:

Mini Cage Feeder

- Bis 20 Gramm

- geringes Volumen

- Frühjahrs/Winterkorb

- Für den Winkelpicker

- für das Flachwasser

- oder flache Seen

- leichter Strömung

- Günstig

Cage Feeder Standart

- bis 100 Gramm

- durschn. Volumen

- für jede Jahreszeit

- für leiche Feederrute

- fürs schwere Feedern

- an Strömungskanten

- oder Strömung

- moderater Preis

Big Pit 

- bis 150 Gramm

- hohes Volumen

- Sommer/Herbstkorb

- fürs schwere Feedern

an Strömungskanten

in der Strömung

oder Fahrrinne

- eher Teuer

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Der Cage Feeder Kompakt

  • Durchschnittliche Wurfweite
  • Überall Einsetzbar
  • Wurfgewicht von 5 Gramm bis 200 Gramm
  • Verschiedene Formen: Dreiecke, Abgeflacht, Eckig, Mit Krallen
  • Schnelle Futterfreigabe, für aktives Lockfutter, sehr stark im flachem Wasser

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