Paniermehl - Der Klassiker

Paniermehl ist eines der bekanntesten Mehle überhaupt wenn es um das Angeln auf Friedfische geht, dabei kann man auf ganze Gebinde gängiger Futtermittelhändler zurück greifen oder im Supermarkt der Wahl vor der Tür 1 Kilo zu ca. 0,79 Euro erwerben. Ob im See, Teich oder Fluß, es findet überall seine Anwendungen und kann mit seinen Eigenschaften und seinem tollen Geschmack die Fische in einen wahren Fressrausch versetzen.

Paniermehl im Blickpunkt

Paniermehl zum Angeln findet seinen Weg in viele Futtermischungen, als Basismehl oder zum Strecken der Mixtur. Was in der Küche unseren Gaumen zu verzaubern weiß ist für unseren Zielfisch gerade gut genug. Paniermehl wird auf mehreren Wegen hergestellt. Sowohl Industriell für den Groß und Einzelhandel, aber auch durch die Rückführung von Backwaren wie Brötchen oder Weißbrot. Wer einen Bäcker als Bekannten hat wird ohnehin mit dem besten Mehlen versorgt werden. Wenn nicht, einfach mal fragen, oftmals kann man ganze Gebinde für einen schmalen Taler erwerben.

Eine weitere Möglichkeit der Beschaffung ist die Herstellung von eigenem Paniermehl zum Angeln. Einfach trockene Bröttchen zerkleinern und durch den Fleischwolf drehen. Wenn man Abends in Supermärkte schaut gehen viele dieser Waren ebenfalls für einen geringen Gegenwert über den Ladentisch.

Paniermehl im Lockfutter

Paniermehl hat eine recht stark bindende Eigenschaft, wodurch sich der Einsatz für Fließgewässer selbstredend anbietet. In Seen gibt es zwar andere Alternativen, aber generell kann man auch dort freudig mit dem Paniermehl als Lockmittel und Futterbestandteil experimentieren. Gewässer mitten in Städten haben dabei sehr oft die Eigenschaft mit Brot und Bröttchen bombardiert zu werden. Wer kennt es nicht, wenn die Großeltern mit dem Enkel die Enten füttern wollen ?

Diesem Umstand geschuldet kennen die Fische Paniermehl, was für unser Lockfutter nur zuträglich sein kann. Lediglich bei der Mengendosierung gilt es sich vorsichtig heranzutasten. Im See herrscht keine starke Strömung, zu schwere Mischungen würde nicht mehr effektiv arbeiten.

Der Geruch von Paniermehl ist relativ neutral. Seine struktur ist eher grobkörnig, daher auch die bindenden Eigenschaften. Was beim Schnitzel als Panade oder über dem Spargel mit heißer Butter uns zu verzaubern weiß und mir während des Schreibens das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt wird ebenfalls die Brassen und Rotaugen zum Futterplatz führen. Paniermehl hat einen leicht salzigen Geschmack, was einen weiteren Pluspunkt darstellt. Ungebunden kommt Salz in der Natur so gut wie nicht vor oder haben sie einen kleinen Haufen Salz auf der Wiese, im Wasser oder im Baum gesehen ? Es verstärkt den Geschmack, stimuliert und steigert die Lockwirkung von Paniermehl im Lockfutter ungemein.

Bei der Dosierung muss natürlich immer auf die Gegebenheiten vor Ort geachtet werden. Schlammiger Grund, sehr weicher Boden oder wenig Strömung verringern den Anteil von Paniermehl in meinem Lockfutter unter 20%. Generell richte ich mich im Stillwasser nach einem Wert von 150 Gramm bis 200 Gramm pro Kilo Futter. Im Fluss kann dieser Wert auf 50%, also 500 Gramm ansteigen. 

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  • Paniermehl kann leicht besorgt werden und ist super Günstig
  • Paniermehl hat eine recht starke Bindung
  • Der Geruch ist relativ neutral
  • Es hat einen leicht salzigen Geschmack
  • Für das Fischen im See mischen wir einen Anteil von bis zu 20% ins Lockfutter
  • Für das Fischen im Fluß mischen wir bis zu 50% ins Lockfutter
  • Paniermehl ist an Teichen wo Enten gefüttert werden Lockmehl Nr.1

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