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	Kommentare zu: Fragekiste: Welche Feederrute für Brassen?	</title>
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		<title>
		Von: Christoph Heers		</title>
		<link>https://www.16er-haken.de/feederrute-brassen/#comment-398</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christoph Heers]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 10:24:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.16er-haken.de/?p=60274#comment-398</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.16er-haken.de/feederrute-brassen/#comment-397&quot;&gt;Tim aus Wup&lt;/a&gt;.

Hallo Tim!

Das Wurfgewichtsthema ist echt schwierig, gerade im Bezug zu Futterkörben. Ich gebe immer Nettowerte bei Futterkörben an, d.h. sie sind ungefüllt, der Feederangler muss dann noch das Futtergewicht aufschlagen. Doof an der Geschichte ist, daran scheitert es in der Kommunikation, das Futterkörbe unterschiedliche Volumen besitzen. Gewogen habe ich das aufzuschlagende Futtergewicht nie, ich weiß aber aus der Erfahrung heraus, das es bei durchschnittlichen Gehäusegrößen um die 15g bis 20g beträgt. Hängt ein bisschen von den Ködern ab.

In der Regel wirft eine 60g Feederrute beispielsweise maximal gefüllte 40g Futterkörbe aus. Diese Formel kannst du prinzipiell immer anwenden, wenn keine riesigen Futterkörbe verwendet werden. In England lösen sie das Thema btw. besser, dort ist die Schnurstärke in Tragkräften auf den Feederruten angegeben. Eine Rute mit 3lbs (1,5kg) bis 6lbs (3kg) Tragkraft setzt automatisch den Rahmen für Korbgewichte, Einsatzgebiete und so weiter, da muss niemand mehr Rätseln.

Die Schnurwahl bei extremen Futterkorbgewichten richtet sich nur noch danach, die Wurfkräfte zu kontrollieren. Ich bin selbst nie über 160g hinausgekommen, aber alles darüber hinaus wird mit mindestens 40mm Hauptschnur, 0.50mm Schlagschnüren und Powergummontagen gelöst. Das Problem ist allerdings, das eben jene Schnurstärken dermaßen dem Strömungsdruck ausgesetzt sind, da wesentlich mehr Oberfläche, das immer höhere Futterkorbgewichte gebraucht werden. Es gab mal einen alten Artikel, da hatte ein Angler seine Futterkörbe sogar zusammengeklebt, um auf 300g (!!) zu kommen. Das läuft dann nur noch über Hochseeruten, ist Steinbrucharbeit und keine smarte Angelei mehr. Ich hoffe, ich konnte dir helfen, lieber Tim und vielen Dank für deinen wie immer wertvollen Kommentar

Gruß Christoph]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.16er-haken.de/feederrute-brassen/#comment-397">Tim aus Wup</a>.</p>
<p>Hallo Tim!</p>
<p>Das Wurfgewichtsthema ist echt schwierig, gerade im Bezug zu Futterkörben. Ich gebe immer Nettowerte bei Futterkörben an, d.h. sie sind ungefüllt, der Feederangler muss dann noch das Futtergewicht aufschlagen. Doof an der Geschichte ist, daran scheitert es in der Kommunikation, das Futterkörbe unterschiedliche Volumen besitzen. Gewogen habe ich das aufzuschlagende Futtergewicht nie, ich weiß aber aus der Erfahrung heraus, das es bei durchschnittlichen Gehäusegrößen um die 15g bis 20g beträgt. Hängt ein bisschen von den Ködern ab.</p>
<p>In der Regel wirft eine 60g Feederrute beispielsweise maximal gefüllte 40g Futterkörbe aus. Diese Formel kannst du prinzipiell immer anwenden, wenn keine riesigen Futterkörbe verwendet werden. In England lösen sie das Thema btw. besser, dort ist die Schnurstärke in Tragkräften auf den Feederruten angegeben. Eine Rute mit 3lbs (1,5kg) bis 6lbs (3kg) Tragkraft setzt automatisch den Rahmen für Korbgewichte, Einsatzgebiete und so weiter, da muss niemand mehr Rätseln.</p>
<p>Die Schnurwahl bei extremen Futterkorbgewichten richtet sich nur noch danach, die Wurfkräfte zu kontrollieren. Ich bin selbst nie über 160g hinausgekommen, aber alles darüber hinaus wird mit mindestens 40mm Hauptschnur, 0.50mm Schlagschnüren und Powergummontagen gelöst. Das Problem ist allerdings, das eben jene Schnurstärken dermaßen dem Strömungsdruck ausgesetzt sind, da wesentlich mehr Oberfläche, das immer höhere Futterkorbgewichte gebraucht werden. Es gab mal einen alten Artikel, da hatte ein Angler seine Futterkörbe sogar zusammengeklebt, um auf 300g (!!) zu kommen. Das läuft dann nur noch über Hochseeruten, ist Steinbrucharbeit und keine smarte Angelei mehr. Ich hoffe, ich konnte dir helfen, lieber Tim und vielen Dank für deinen wie immer wertvollen Kommentar</p>
<p>Gruß Christoph</p>
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		<title>
		Von: Tim aus Wup		</title>
		<link>https://www.16er-haken.de/feederrute-brassen/#comment-397</link>

		<dc:creator><![CDATA[Tim aus Wup]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Aug 2022 05:48:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.16er-haken.de/?p=60274#comment-397</guid>

					<description><![CDATA[Hallo Christoph,
ein schöner und informativer Artikel. Jetzt wirft er für mich noch ein paar Fragen auf, welche ich mir nie so recht beantworten konnte.

Zum Beginn meiner Feederangelei habe ich mit einer 80 g Rute gefischt, am liebsten mit 30 g Körben in den Talsperren meiner Heimat. Hast du jemals gewogen, wie schwer z.B. ein 30 g Korb mit Füllung ist? Ich hatte immer die Sorge, dass das Gesamtgewicht dann für den Wurf zu hoch sein könnte. Oder sind die Feederruten eh immer so ausgelegt, dass beim angegebenen Wurfgewicht immer nur das &quot;reine&quot; Korbgewicht zählt? Könnte ich dann mit einer Rute mit Wg 80 g auch einen 80 g schweren Futterkorb PLUS Füllung werfen? Ja ich weiß, Wurfgewichte, gerade die aufgedruckten auf den Ruten, sind immer ein bisschen schwammig...

Die nächste Frage wäre die Frage zur Rolle/Schnur. Was für eine Schnur bzw. Schlagschnur (bei Geflecht) würdest du benutzen? Würde mich mal besonders für die 250 g Körbe interessieren.

Gruß aus Wuppertal,
Tim]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Christoph,<br />
ein schöner und informativer Artikel. Jetzt wirft er für mich noch ein paar Fragen auf, welche ich mir nie so recht beantworten konnte.</p>
<p>Zum Beginn meiner Feederangelei habe ich mit einer 80 g Rute gefischt, am liebsten mit 30 g Körben in den Talsperren meiner Heimat. Hast du jemals gewogen, wie schwer z.B. ein 30 g Korb mit Füllung ist? Ich hatte immer die Sorge, dass das Gesamtgewicht dann für den Wurf zu hoch sein könnte. Oder sind die Feederruten eh immer so ausgelegt, dass beim angegebenen Wurfgewicht immer nur das &#8222;reine&#8220; Korbgewicht zählt? Könnte ich dann mit einer Rute mit Wg 80 g auch einen 80 g schweren Futterkorb PLUS Füllung werfen? Ja ich weiß, Wurfgewichte, gerade die aufgedruckten auf den Ruten, sind immer ein bisschen schwammig&#8230;</p>
<p>Die nächste Frage wäre die Frage zur Rolle/Schnur. Was für eine Schnur bzw. Schlagschnur (bei Geflecht) würdest du benutzen? Würde mich mal besonders für die 250 g Körbe interessieren.</p>
<p>Gruß aus Wuppertal,<br />
Tim</p>
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