Rekordbrassen

Brassenrekord im Reaktorbecken in Tschernobyl eingestellt

In Alle Inhalte, Rund ums Wasser by Christoph HeersKommentieren

Der russische Blogger Kryztof Heersz konnte seinen Augen am 01.04.2021 kaum trauen, als ein 74kg schwerer und 1,63cm langer Rekordbrassen zum Diskurs den Landgang antrat. Der russische Rekord wurde nach einer Zuzahlung von zwei Flaschen Vodka und etwas Trockenfisch sogar offiziell vom Verband in die landesweite Hitliste aufgenommen. Vollkommen aus dem Häuschen beschreibt Kryztof seinen Traumfang vom Donnerstagmorgen dem 16er-Haken:

Ich konnte den Brassen im knietiefen Wasser sehen und war sofort bei der Sache. Unsere Taktik war einfach, nach jahrelanger Trainingssessions erprobt und den russischen Wettkampfregeln entsprechend. Wir schwören auf Dynamit für die ganz besonderen Angeltage!

Nach einem kurzem Wimpernschlag bei Bombenwetter flog die erste zündelnde Stange in das alte Reaktorbecken unweit Prypjat, laut Kryztof wollte der Rekordbrassen aber nicht mitspielen: ”Die Dynamitstange landete nach einem kurzem Flossenschlag postwendend wieder am Ufer. Mein Koppelpartner Dimitri hatte Glück und verlor nur eins seiner vier Beine.




Rekordbrassen hat Fahrrad mitgenommen

Aufgeben wollten die beiden Angler dennoch nicht: ”Wir lockten den Brassen mit einer Tüte Dynamite Baits an Land, das Rascheln sorgt oft für Bonusfische. Als der Brassen sich landeinwärts kriechend hin zu unseren Futtereimern durchgeschlagen hatte, stürzte sich Dimitri humpelnd auf die Beute.

Was dann geschah, wird Dimitri und Kryztof noch Jahre in Erinnerung bleiben: ”Der Brassen bot uns ein Fangfoto unter Freunden oder saftige Prügel an. Wir hätten keine Chance gehabt. Die Schuppen waren dicker wie die Panzerung eines T-34, der Flossenschlag garantiert so kraftvoll wie russische Traktoren.

Abgeschüttelt durch Täuschungsmanöver: Brassen blinkt erst links, biegt aber rechts ab!

Nach einem kurzen Knipser sollten die beiden Angler dann noch übers Ohr gehauen werden. Der Brassen hatte sich laut Kryztof über einen Feldweg mit Dimitries neuem Mofa zur örtlichen Kneipe davongemacht. ”Wir wollten die Verfolgung aufnehmen, wurden aber durch ein Täuschungsmanöver abgeschüttelt. Der Fisch blinkte erst links, ist dann aber rechts abgebogen.” Dimitri nimmt es mit Humor: ”Mein Schwager ist Pole, in der Zwischenzeit muss ich eben laufen.

Der 16er-Haken gratuliert beiden Anglern zum Rekordbrassen und wünscht den Sportlern allzeit stramme Zündelschnüre!

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Über den Autor

Christoph Heers

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Hallo! Mein Name ist Christoph Heers und ich bin die Person hinter dem 16er-Haken. Seit meiner Kindheit bin ich schon Angler, mit vielen Wassern gewachsen und immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Meine Mission - die Erfahrungen mit dir zu teilen! Du wirst auf meinem Blog viele Strategien, Tipps und Tricks über das Feedern, Stippen, Winkelpickern und Matchangeln, aber auch Seitensprünge auf Hecht, Aal, Quappe oder Zander vorfinden!

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