Method Feeder Futterkörbe sind mysteriöse Wesen und deren Rippen erst recht, in denen sich Futtermehle, Partikel oder Pellets manchmal so garstig verrammeln, das kein Weg an Hilfsmitteln wie kleinen Stöckchen vorbeiführt, die am Angelplatz gesucht werden. Das Rumgestocher im verklebten Futterrestenebel funktioniert zwar, kann mit der Zeit aber echt nervig sein. Ich mache meinen Method Feeder mit der Zahnbürste sauber und erkläre dir im Quick Tipp, warum ich so großen Wert darauf lege. Viel Spaß beim Lesen!
Inhaltsverzeichnis [Öffnen]
Warum überhaupt der Quatsch?
Manche Dinge hören sich nur auf den ersten Blick wie weiße Zwangsjacke an und sind im zweiten Gedankengang durchaus sinnig. In diese Rubrik verorte ich das Sauber machen vom Method Feeder mit einer Zahnbürste. Sicherlich, auf sowas kommen nur hobbylose Eierköppe wie ich, die sich wichtig tun und das Rad neu erfinden wollen. Ganz so ist es nicht. Dieser Quick Tipp ist wichtiger als viele, von denen du hören wirst.
Denn eines kann ich garantieren: Beim Method Feedern dreht sich ALLES um die perfekte Futtermittel + Köderpräsentation. Viele begreifen genau das nicht, darum fangen sie wenig bis nichts und verkünden lautstark, dass das Method Feedern quatsch ist. Ist es nicht. Das Problem sitzt wie so oft am Ufer. Die Rippen sind beim Method Feeder für die makellose Futterpräsentation ein Kernelement. Sie halten die Futtermittel fest im Sattel, bis der Gewässergrund erreicht ist. Dann und nur dann darf sich alles lösen, mit dem Köder darauf und NIEMALS daneben. Sind die Rippen mit Futterresten vom letzten Wurf noch vollgeschmoddert, wohlmöglich blockiert und es wird achtlos neu befüllt, können sie ihrer Aufgabe nur eingeschränkt nachgehen und die ganze Idee gerät ins Wanken.
Umso tiefer Gewässer sind, desto eher, weil die Absinkphase mit jedem weiteren Meter die Chance noch erhöht, das da unten überhaupt nichts mehr ankommt. Darum ist es ratsam, den Method Feeder mit der Zahnbürste im Fall der Fälle zu säubern, damit die Rippen das Futter fest umklammern, ähnlich wie es der Dachstuhl mit einem Dach macht. Nur mit dem Unterschied, das sich das Futter beim Method Feedern irgendwann lösen soll, bei deiner Bude darf sich das Dach nicht verabschieden. Das wäre…..tragisch. Das sich ein Method Feeder mit der Zahnbürste leichter reinigen lässt ist logisch, mit Stöckchen und Röckchen geht es natürlich auch, bei klebrigem Futter oder Micro Pellets dauert es aber länger und das kann schon mal nervig werden. Darum schrubbe ich.

Method Feeder Empfehlung vom 16er-Haken
1. Zusätzliche Box für Werbung
2. Zusätzliche Box für Werbung
– Werbung –
Method Feeder mit Zahnbürste ganz schnell sauber machen
Mir sind Beispiele aus der Praxis wichtig und ich gebe mal eines Preis, warum ich meinen Method Feeder Futterkorb manchmal mit der Zahnbürste sauber machen muss. Klebrige Flusspellets, die sich ganz langsam lösen und fast schon als körniger Teig durchgehen könnten. Damit verspreche ich mir eine langatmige Lockwirkung im Kehrwasser der Elbströmung, verbunden mit dem klitzekleinen Nachteil, das sich das Zeug richtig fies zwischen die Rippen klemmt. Manchmal muss ich sogar mit der Ködernadel* vorarbeiten und kann dann erst mit der Zahnbürste in die Zwischenräume eindringen. Mein Zahnarzt wäre echt stolz. 🤠😂

Mit der Zahnbürste erreiche ich vor allem die Bereiche unter den Rippen und diese Hohlräume sind immens wichtig, weil die Futtermittel genau dort an der Korbwanne anhaften und so die Aufschlag (Wasseroberfläche) und Absinkphase verlustfrei abgesichert wird. Erst danach dürfen sich die Flusspellets* lösen. Gehen sie schon im Mittelwasser flöten, verteilt die Elbe sie überall, nur nicht dort, wo ich sie brauche. Am Flussbett. Übrigens: Eine Zahnbürste mit harten Borsten funktioniert besser. Logisch.

Nach einigen Streicheleinheiten mit der Zahnbürste habe ich den Method Feeder Futterkorb oft schon blitzblank sauber geschrubbt und er sieht fast wie neu aus. Zeiteinsatz: 30 Sekunden. Ergebnis: Eine wesentlich bessere und kugelsichere Futterpräsentation.

Den Method Feeder kann ich nun mit Futtermitteln prall beladen und an meinem Futterplatz absetzen, wo er mit einem Hartmaiskorn auf seiner Birne auf fette Alande, Döbel, Rapfen und Graskarpfen wartet. Vielleicht auch eine Barbe, die sind an meinem Elbabschnitt selten, aber immer einen Versuch wert und für eine solche würde ich den Method Feeder solange schrubben, bis die Zahnbürste wie ein Igel auf Crack aussieht.
Herzlichst, dein 16er-Haken













