Mit dem Quick Change System können Method Feeder Futterkörbe schnell gewechselt werden, ohne die Hauptschnur von der Montage trennen zu müssen. Genauso wie der Austausch von Method auf Hybrid oder Pellet Feeder sowie allem anderen in unterschiedlichen Grammaturen und Größen mit nur wenigen Handgriffen gelingt. Ich erkläre dir dieses Schnellwechselsystem mit all seinen Vorteilen.
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Schnellwechselsystem für Method, Hybrid und Pellet Feeder Montage
Kollege Friedfisch. Nächste Tacklebasicrunde. Solange meine Gewässer zugefroren sind, kommen mir solche Berichte entgegen und damit kommen wir beide Fixbutte zum Quick Change System für Method Feeder Montagen und artverwandten Inline Futterkörben. Womit sich Method Feeder, Hybrid Feeder, Pellet Feeder oder Bombs schnell (Quick) während der Angelei von der Hauptschnur wechseln (Change) lassen, ohne die Montage dabei abschneiden zu müssen. Mittels einem Inline Stemp (System), worauf der Method Feeder mit einem speziellen Schlitz gezogen oder entfernt wird. Ich zeig dir das mal auf Bildern.

Quick Change System erklärt
Das Quick Change System basiert auf zwei Teilen. Dem Stemp und dem Wurfgewicht, das von Method Feeder bis Würfelblei alles sein kann. Der Stab läuft auf der Hauptschnur und ist mit dieser als Inline Montage fest verbunden. Er fungiert als Plattform.

Der Method Feeder hat eine spezielle Rille, diese macht den Schnellwechsel auf kleinere oder größere, leichtere oder schwerere Modelle möglich. Oder von Method Feeder auf Hybrid Feeder sowie allem anderen, was die Kiste hergibt und der jeweilige Hersteller für sein Quick Change System bereithält.

Der Method Feeder muss für den Schnellwechsel lediglich über diese Rille auf die Hauptschnur* geführt und dann auf den Stemp gezogen werden.

Jetzt die Tülle auf den Stemp schieben und damit wäre die Quintessenz vom Quick Change System eigentlich schon erklärt.

Gleiche Montage, ganz anderer Futterkorb. Darum gehts im Kern. Flexibles Method Feedern ohne Dauerbindeeinsatz. Wie ich meine Method Feeder Montage binde, erfährst du an dieser Stelle.

Quick Change Method Feeder System Empfehlung vom 16er-Haken
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Schnellwechselsysteme untereinander Inkompatibel
Das Funktionsprinzip des Quick Change System ist bei fast allen Anbietern identisch. Stemp und Rille. Macht Sinn. Ist einfach und elegant gelöst. Allerdings, wie immer und unweigerlich den Marktmechanismen geschuldet, denn niemand will die Konkurrenz mitessen lassen, sind die Quick Change Systeme untereinander nicht kompatibel. Jede Hersteller bedient nur sich selbst, Stempdurchmesser von Lululu passt nicht zu Method oder Hybrid Feeder von Lalala, darum muss man sich für einen Anbieter entscheiden. Oder für mehrere, spricht nichts dagegen, und diese für die jeweiligen Zwecke mitführen.
Ich würde zu einem Hersteller raten, der mindestens Method und Hybrid Feeder in unterschiedlichen Grammaturen führt. Besser noch verschiedene Größen (Klein, Mittel, Groß) innerhalb von Gewichtsklassen (jede Größe in ~20g bis ~100g), wobei ich es einem Einsteiger oder Unbedarften verzeihen könnte, nicht ganz so tief in die Materie einzusteigen und es bei Einheitsgrößen mit Gewichtsvaristionen innerhalb einer Quick Change Serie zu belassen. Mit der Routine und Erfahrung stellt sich dann ein, was letztlich gebraucht wird. Method Feeder, Hybrid Feeder oder Wurfbleie ohne Rillen im Unterboden und Feströhren (wo die Hauptschnur nur durchläuft) sind bis auf das Guru X-Safe System kein Quick Change System. Von solchen rate ich ganz klar und entschieden ab.

Taktische Notwendigkeit?
Ja. Zu 100%. Die praktische und taktische Ebene wird durch ein Quick Change System maßgeblich gefördert. Grundsätzliche Kriterien für einen Korbwechsel während der Angelei sind der Futtereintrag sowie die Präsentation, eine Gewichtserhöhung oder Lautstärkereduzierung.

Zur Startfütterung nehme ich beispielsweise gerne einen Method oder Hybrid Feeder in XL her. Danach schalte ich zwei Gänge runter und ziehe ein kleineres Modell auf, schätze das Fischaufkommen ab und passe mich in der Fütterung situationsgerecht an. Bei der Verwendung von Micro Pellets ist Fingerspitzengefühl gefragt und verschiedene Korbgrößen helfen, den Futterplatz nicht zu überfüttern, aber trotzdem beißförderlich zu bespielen. Fische lieben Reize und ein kleiner Method Feeder, der alle drei Minuten vor der Nase durchs Wasser rauscht ist ein solcher. Entsprechend des Wurftakts muss die eingetragene Futtermenge jedoch reguliert sein. Sonst wird aus dem Reizgeber ein Totengräber, weil satter Fisch(schwarm). Treten unverhofft viele große Fische auf, kann gegenteiliges sinnig sein und ein sofortiger Wechsel auf ein XXL Model helfen, diese am Futterplatz zu halten.

Der Wechsel über das Quick Change System auf einen kleinen Method oder Hybrid Feeder kann auch der Absicht geschuldet sein, den Geräuschpegel zu reduzieren. An Teichen mit wenig Wasser überm Futterplatz kann es unter Umständen passieren, das sich Satzkarpfen, Giebel oder Schleien mehr und mehr ihrer natürlichen Scheu hingeben (Überlebensinstinkt) und nach einer erfolgreichen Anfangsphase mit jedem Wurf großvolumiger und damit lautstarker Method Feeder vom Futterplatz entfernen und zögerlicher werden, bis nur noch Teile des Schwarms zurückkehren (die Kevins und Charlotties) und es zu größeren Zeitabständen zwischen den Bissen bishin zum Totalausfall kommt. Minikörbe wirken dem an manchen Tagen entgegen. Nicht an allen, es ist immernoch Angeln und kein Entenkarussell.

Ein weiterer Grund für das Quick Change System ist die Gewichtssteuerung. Der Selbsthakeffekt kann durch eine Gewichtserhöhung verstärkt werden, falls die Bisse nicht so sitzen wie sie sollen. Oder es gewünscht ist, die Absinkgeschwindigkeit von der Wasseroberfläche bis zum Gewässergrund zu erhöhen, damit der Method Mix verlustfrei dort ankommt. Ganz banal, um das richtige Korbgewicht beum Method Feedern am Fluss zu finden, bis dieser nicht mehr verdriftet, ohne zigfach die Montage erneut Binden zu müssen. Eine Umstellung auf leichtere Method Feeder in Verbindung mit einer durchlaufenden Montage und einem gezielten Anhieb kann ebenfalls sinnvoll sein. Oder die Futterpräsentation, die sich bei einem Schnellwechsel von Method auf Pellet Feeder maßgeblich verändert und neue Impulse setzt.
All das kann in seiner Gesamtheit gebündelt an einem einzigen Angeltag geschehen. Mit einem einzigen Method Feeder in Unisize ohne Quick Change System kommt man dem nicht bei. Ja. Nö. Keine Chance. Es wird wenig bis nichts gefangen. Ich weiß, früher hat das alles auch ohne….die Leute sind früher zum Fernseher gelaufen, um den Sender zu wechseln, heute liegt eine Fernbedienung auf dem Schoß. Fortschritt ist nicht aus der Luft gegriffen, er macht das Leben einfacher und effizienter. Das Quick Change System ist genau dieser Fortschritt. Davon mal ab, das ich den Method Feeder vom Stemp abfriemmeln und die Rute ohne Gebamsel ins Futteral* feuern kann. Das alleine macht mich schon glücklich. ☝️😂

Method Feeder Ruten Empfehlung vom 16er-Haken
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Fazit vom Quick Change System
Das Quick Change System ist eine Evolution aus den Bedürfnissen erfolgreicher Method Feeder Insession Taktiken. Der Schnellwechsel vereinfacht das Leben, gleichzeitig gelingen meisterhafte Schachzüge mit wenigen Handgriffen, die in der Vergangenheit mit leidlichem Sackstand in Form vom Hauptschnurmassaker bei Method Feeder Futterkorbwechseln verbunden waren. Diese Tage sind vorbei. Ein Stab, viele Möglichkeiten und mehr Fänge. Dem Quick Change System sei Dank.
Herzlichst, dein 16er-Haken














