Feedern im Sommer

Feedern im Sommer – 5 Tipps für die warme Jahreszeit

Der Sommer ist die beste Jahreszeit zum Feedern, wenn du deinen Setzkescher bis zum Platzen füllen willst. Die Fische schlagen sich nämlich aufgrund des hohen Stoffwechsels die Bäuche so richtig voll! Ein Schwarm an Brassen frisst im August beinahe mit der selben Intensität, wie ein schwarzes Loch seine Umgebung im Weltall. Du kannst deine Futterkörbe also im Abendlicht der Sonne werfen, bis der Bizeps glüht. Der Sommer ist die beste Jahreszeit für die großen Fänge beim Feederangeln!

gefangene Brasse beim Feedern im Sommer

Ich habe 5 Tipps zum Feedern für dich, um deinen Kescher im Sommer zu füllen. Viel Spaß beim Lesen!

Gehaltvoll Füttern beim Feedern im Sommer – Große Körbe und viele Partikel servieren

Ein Futterplatz muss beim Feedern im Sommer wie ein Essen zu Weihnachten sein, weil nur ein gut gedeckter Tisch für die notwendige Stimmung sorgen kann! Ein Fisch verlangt in der warmen Jahreszeit nämlich wegen des hohen Stoffwechsels nach einer größeren Menge an Nahrung. Wer beim Futterkorbangeln im Sommer also abräumen will, der muss auch richtig viel Material durchlegen! Ich serviere meinen Brassen und Rotaugen deswegen immer riesige Futterkörbe voller Köder bei einem Ansitz. An einem großen Fluss wie der Elbe beispielsweise werfe ich die XXL-Körbe obendrein auch noch alle zwei Minuten aus, um eine satte Grundlage für den Angeltag zu schaffen.

Im Gegensatz zu den anderen Jahreszeiten füttere ich beim Feedern im Sommer ebenfalls einen massiven Anteil an reichhaltigen Partikeln, weil ich die Schwärme dauerhaft an meinem Futterplatz beschäftigen will. Treffen die hungrigen Brassen oder Güstern schließlich ein, liegt genügend Material am Flussbett für einen längeren Aufenthalt bereit. Viele Angler füttern meiner Meinung nach im Sommer zu wenig, was beim Feedern in einer schlechten Ausbeute mündet.

Feedern im Sommer

Ein Dose an Mais und eine gute Portion an Pellets kannst du deshalb ohne Probleme deinen Brassen beim Feederangeln in der warmen Jahreszeit spendieren. Die Marschrichtung ist klar: Du wirst nur viel Fische fangen können, wenn du ihnen auch einen Grund lieferst, sich in der Nähe deines Hakens aufzuhalten! Diese Köder und Partikel setze in großen Mengen beim Feedern im Sommer in meinem Angelfutter ein:

  • viele geschnittene Würmer
  • Pellets bis 6 Millimeter
  • Dosenmais in Menge
  • Weizen satt
  • große Mengen an Maden

Auf die Würmer solltest du beim Feedern im Sommer niemals verzichten, weil der hohe Nährwert und das starke Aroma eine echte Waffe sind. Sie wirken so anziehend auf die Brassen im Juli, wie das Licht einer Kopflampe auf die Mücken in der Dämmerung. Bonustipp: Nimm dir nur nur die benötigte Menge an Würmern zum Futterkorbangeln mit, weil sie nach einigen Stunden bei starker Hitze eingehen können. Ein guter Mittelwert sind 150 Gramm pro Ansitz im Sommer, wenn du noch andere Köder beim Feedern füttern willst.

Fleischwurst beim Feedern als Köder auf Döbel im Sommer

Welche Fischart hat ein Maul so groß wie ein Scheunentor, frisst das ganze Jahr über ohne Unterlass und verschlingt jeden noch so gewaltigen Köder beim Angeln? Richtig, es ist der Döbel! Beim Feedern stelle ich den Dickköpfen mit der Fleischwurst selektiv im Sommer nach, um den kleinsten Weißfischen bei einem Ansitz zu entkommen. Als alternativer Köder trumpft die Wurst auch wegen des günstigen Preises und der ständigen Verfügbarkeit aus dem Supermarkt auf. Richtig Sahne: Die daumendicken Würfel tanzen am langen Vorfach durch die Strömung wie ein Blatt im Wind. Du kannst mir glauben, das kein Döbel auf dieser Welt solch einer Präsentation beim Feederangeln im Sommer widerstehen kann!

Futter zum Futterkorbangeln im Sommer

Unter keinen Umständen darfst du deine Fleischwurst beim Angeln aber füttern, weil die fetthaltigen Würfel im Wasser auftreiben. Das Problem dabei: Die Döbel folgen deinen Ködern nicht nur stromab, mit Pech werden sich nun auch die Möwen und Krähen um dieses Festmahl streiten. Sie stibitzen nämlich die schwimmenden Würfel von der Wasseroberfläche und diesen Lärm mögen die Fische überhaupt nicht (Stichwort Kormoran)! Neben dem Döbel kann auch die Barbe oder der Aland ein Zielfisch mit der Fleischwurst beim Feedern im Sommer sein.

Dicker Draht für weiche Köder
Der große Nachteil von fleischigen Ködern ist die weiche Konsistenz beim Angeln. Der Haken schneidet sich nämlich bei kräftigen Würfen durch die Geflügelwurst, wie das warme Messer durch ein Stück Butter. Dieses Problem kannst du einigermaßen in den Griff bekommen, wenn du einen kräftigen Haken mit dicken Draht verwendest. Der Vorteil: Die Wurst hält wesentlich besser auf dem Schenkel, während der Draht weniger konsequent durch die Wurst schneidet. Ich nutze meine Haken zum Method Feedern, wenn ich das Frühstücksfleisch oder die Geflügelwurst im Sommer den Döbeln serviere!
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Köder beim Feederangeln im Sommer über den Window Feeder anbieten

Du kannst im Sommer auf eine größere Menge an Lockfutter verzichten, wenn du einen Window Feeder für deine Ansitze verwendest. Diese Art von Futterkorb zeichnet sich nämlich durch ein geöffnetes Fenster in einem geschlossen Körper aus. Der Clou: Du kannst deinen Window Feeder zu 90% mit Partikeln befüllen, musst das Fenster aber nur noch mit einem Daumennagel an Futter verdichten! Im Handumdrehen gelingt es dir also, deinen Futterplatz mit einer großen Menge an Ködern beim Feedern im Sommer aufzubauen. Der Vater aller Window Feeder* besitzt sogar einen Drehmechanismus und kann dir zeitgleich als Madenkorb beim Angeln dienen.

Futterkoerbe für die warme Jahreszeit

Diese Strategie ist Beispielswiese immer dann von Erfolg geprägt, wenn du die Standplätze deiner Zielfische bereits aus der Vergangenheit kennst. Wer nämlich nichts mehr beim Angeln anlocken muss, der braucht auch keine großen Mengen an Lockfutter beim Ansitz zu verwenden! Meine Partikel lege einen Tag im Vorfeld ebenfalls in verschiedenen Aromen ein, um eine schöne Duftspur in der Strömung zu Präsentieren. Beim Window Feedern auf die Rotaugen habe ich diese Strategie im Sommer mit Erfolg angewendet, klick den orangen Link bei Interesse an!

Futterkorbangeln bei Nacht als Flucht vor der Sommerhitze

Was liegt bei 35 Grad im Schatten unter einem Baum, sieht aus wie ein rötliches Spiegelei und geht am Abend mit einem Hitzeschlag ins Bett? Es ist ein mutiger Angler, der beim Feedern im Sommer seine körperlichen Grenzen austesten will! Nichts ist meiner Erfahrung nach nämlich schlimmer beim Angeln, als ein Ansitz bei backofenähnlichen Bedingungen. Wenn neben den Mücken auch nur ein Sonnenbrand beißt, dann ist für mich die Zeit der zitternden Spitzen in der Dunkelheit gekommen! Ich baue meine Ausrüstung im Sommer nämlich in der Dämmerung auf, um der großen Hitze zu entfliehen.

Feedern bei Nacht bei Hitze

Sobald das Licht der Sonne schwindet, finden sich auch wieder die kapitalen Brassen, Karpfen und Schleien dicht am Ufer ein. Sie verlassen jetzt ihre Ruhezonen und laben sich in der Nacht an den Insekten direkt am Schilf. Zeitgleich sitze ich auf meinem Stuhl mit der Kopflampe* am Wirsing und warte nur darauf, bis meine Spitze das erste Mal in der Dunkelheit ausschlägt. Beim Feedern in der Nacht steigt die Quote an kapitalen Fischen ebenfalls dramatisch an, weil sich die Kleinfische wegen der Räuber ins Dickicht zurückziehen. Hängt ein Wurm im Sommer am Haken, klopfen auch bald die Welse oder Aale beim Futterkorbangeln an deiner Tür.

Pellets sind Unschlagbar beim Feedern im Sommer

Die Pellets sind für meine Ausflüge beim Feedern im Sommer so wichtig, wie die Panade auf einem Schnitzel beim Essen! Die ölhaltigen Energiebomben aus Proteinen und Aromen überzeugen nämlich beim Angeln auf ganzer Linie. Der fischige Duft kann die Fische beispielsweise aus großer Entfernung an deinen Futterplatz locken. Sind die Brassen oder Karpfen schließlich eingetroffen, werden sie deine Stelle auch erst wieder verlassen, wenn der letzte Krümel beim Fressen abgeräumt wurde. Der hohe Nährwert in den Pellets ist verantwortlich für dieses Verhalten, es sind also genau die richtigen Partikel für das Feederangeln im Sommer!

Pellets für das Feederangeln im Sommer

Was ich ebenfalls an den Pellets liebe: Sie benötigen im Gegensatz zu den lebenden Ködern keinerlei Pflege und sind somit gut verschlossen über Monate haltbar. Diese Eigenschaft ist beim Angeln beispielsweise von Vorteil, wenn du spontan deine Fische ohne Vorbereitung im Sommer fangen willst. Für einen schnellen Ausflug mit dem Method Feeder am Fluss benötige ich lediglich 300 Gramm an Pellets, sowie etwas Futter und schon kann der Tag starten! Im Handel findest du eine riesige Bandbreite an den unterschiedlichsten Pellets vor, ich bevorzuge sie in der Größe von 2 Millimeter bis 8 Millimeter für das Feedern im Sommer.

Genieße die warme Jahreszeit beim Feederangeln – Kein Stress bei großer Hitze

Kennst du den größten Tipp zum Feedern im Sommer? Ich verrate ihn dir: Genieße deine Zeit am Wasser! Nichts ist nämlich schöner beim Angeln, als ein fliegender Futterkorb im Abendlicht der Sonne. Stellen sich danach die Brassen auf deinem Futterplatz ein, hat sich der Ausflug definitiv gelohnt. Für mich zählt neben dem Ergebnis aber auch immer das Erlebnis eines Ansitzes. Ein Tag in der Natur soll schließlich die Energie und nicht den Stresspegel aufladen!

Spaß beim Futterkorbangeln in der heißen Jahreszeit

Ich schnappe mir deswegen meine Ausrüstung zum Feedern im Sommer bei starken Hitzewellen, um eine entspannte Session direkt im See hinzulegen. Wer ein Hobby am Wasser ausübt, der kann auch gleich die Zeit zum Baden nutzen! Schnappt sich dann ein Fisch meinen Köder, schieße ich wie Poseidon aus den Tiefen des Baggerlochs. An manchen Gewässern hält sich deshalb auch der Mythos einer riesigen Brasse, wenn die Herrschaften nur wüssten……

Herzlichst, euer 16er-Haken

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Über den Autor

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Hallo, mein Name ist Christoph und ich bin die Person hinter dem 16er-Haken. Alle Beiträge, sowie die Bilder und die technische Umsetzung des Blogs entstammen aus meiner schwungvollen Feder. Seit Jahren beschäftige ich mich nun mit dem Friedfischangeln und mein Talent, die Worte auf das Papier zu zaubern, mussten irgendwann in einer digitalen Tätigkeit enden. Du findest auf meinen Blog viele Strategien, Tipps und Tricks rund um das Feedern, Stippen, Winkelpickern, Matchangeln, aber auch schöne Geschichten vom Wasser.

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