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Die Magie von Maggi zum Angeln – Ein Lockstoff aus dem Supermarkt

Wer sein Maggi zum Angeln anstelle der Suppe verwendet, macht keinen Fehler! Der herbe Geruch und der salzige Geschmack lassen sich nämlich hervorragend in einem Lockfutter verarbeiten. Bei meinen Ansitzen konnte ich über die Jahre viele gute Erfahrungen mit der herben Würze aus der Flasche sammeln.

Maggi Angeln

Warum ich die Magie vom Maggi beim Angeln verwende, erfahrt ihr wie immer im Bericht. Viel Spaß beim Lesen!

Maggi ist ein Lockstoff zum Angeln aus dem Supermarkt

Es gibt tatsächlich einige Menschen, welche sich nur von einem Ei und einer Flasche Maggi ernähren könnten. Der Geschmack regt den Gaumen beim Verzehr der Lebensmittel auf seine eigene Art an. Der hohe Gehalt an Salz, aber auch das herbe Aroma sind ebenfalls eine tolle Ergänzung für unser Grundfutter. Die flüssige Würzmischung funktioniert wie ein Lockstoff, weil sie ihren herben Geruch in unser Rezept einträgt. Hergestellt wird das Maggi aus den folgenden Grundzutaten:

  • Weizen als Grundmasse
  • Hefe
  • Salz
  • Geschmacksverstärkern
  • Aromastoffen

Das würzige Aroma ist vor allem beim Angeln auf Rotaugen sehr beliebt, weil das Maggi an den Geruch von Kräutern erinnert. Sie lieben die herbe Note außerordentlich stark im Winter, aber auch die anderen Jahreszeiten bringen den Erfolg. Der Liebstöckl, auch umgangssprachlich das Maggikraut genannt, ist die natürlichste Form des Aromas. Diese Pflanze riecht dem Maggi sehr ähnlich, wird im Produkt aber nicht verwendet.

Liebstöckl

Im Winter konnte ich aber nicht nur Rotaugen mit dem Maggi überlisten, auch diverse andere Weißfischarten ließen sich überzeugen. Die Brassen sind ebenfalls ein Freund der herben Kost in den kälteren Jahreszeiten. Bei meinen Ansitzen auf den Döbel konnte ich ebenfalls eine gute Resonanz über das ganze Jahr feststellen. Am besten funktioniert das Maggi meiner Meinung nach im anfänglichen Frühling, späten Herbst oder Winter.

Bücken vor dem Regal – Günstigstes Maggi reicht zum Angeln aus

Wir können in den Supermärkten viele verschiedene Sorten vom Maggi finden, das günstigste Produkt erfüllt den Zweck beim Angeln aber ausreichend. Einen Unterschied zwischen den teuren Herstellern oder der preiswerten Hausmarke konnte ich nicht feststellen. Eine Flasche mit einem Inhalt von 200 Milliliter kostet 0,89 Cent bei den Händlern im Durchschnitt. Diese Menge an Maggi reicht mir für zwei Ansitze im Winter aus, es ist also einer der günstigsten Lockstoffe zum Angeln.

Maggi veredelt das Lockfutter

Geben wir einen Schuss vom Maggi in unsere Suppe, wollen wir den Geschmack der Speise anheben. Die Salze intensivieren das Erlebnis beim Essen um ein Vielfaches, an diesem Punkt klinken wir Angler uns ebenfalls ein. Wir wollen unser Futter um die Eigenschaften des Maggi erweitern. Es trägt seine Note spürbar in das Rezept ein, wodurch wir unsere Fische besser stimulieren können.

Maggi Lockfutter Eimer

Vor allem Winter ist der Anteil an Salz ein wesentlicher Faktor zwischen dem Erfolg und der Niederlage an einem Angeltag. Den Fischen fehlt das Mineral, weil die Insekten am Land überwintern. Der Bedarf der Brassen, Rotaugen und anderen Weißfischen an den wichtigen Nährstoffen ist dennoch vorhanden. Wir geben ihnen das Mineral, um die Bedürfnisse abzudecken.

Gleichzeitig erweitern wir unser Grundfutter um die kräuterartige Note, welche von den Friedfischen im Winter häufig angenommen wird. Dieses Gesamtpaket aus Geschmack und Aroma macht das Maggi zum Angeln so wertvoll. Es schlägt viele Fliegen mit einer Klappe! Ich verwende die flüssige Würzmischung häufig bei einem Ansitz als:

  • Lockstoff im Futter
  • Dip für Schwimmbrot
  • Herstellen eigener Köder
  • Beträufeln von Futterkörben
  • Köderdip
  • zum Einlegen von Partikeln

Dosierung von Maggi im Angelfutter

Auf einen Kilogramm an Lockfutter setze ich eine halbe Flasche an Maggi ein. Diese Menge reicht aus, um dem Futter einen leichten herben Geruch und Geschmack zu verpassen. Im Winter benötige ich weniger Material, auf eine Menge von 500 Gramm an Futter nutze eine viertel Flasche an Maggi.

Als Selbstmischer achte ich jedoch darauf, keine Mehle mit starkem Geschmack und Eigengeruch zu verwenden. Das Aroma würde sich nicht wie gewünscht eintragen, weil sich die erhofften Effekte verringern. Wer ein fertiges Futter kauft, sollte auf die Grundausrichtung der Sorte achten. Das Maggi passt sehr gut zu einem herben oder fischigen Mix, während es bei süßen Produkten weniger zur Geltung kommt.

Die Trickkiste – Maggi kann vielseitig beim Angeln sein

Um euch einige Ideen für eure Ansitze zu verschaffen, habe ich für euch drei Beispiele zum Angeln mit dem Maggi in der Box festgehalten. Klickt bei Interesse auf den jeweiligen Reiter für die gewünschte Information!

Futterball mit Maggi gefülltMit einem Ballmaker können wir unsere Futterbälle beim Angeln mit dem Maggi wie Pralinen füllen. Diese kleine Bombe aus Lockstoff beginnt erst am Grund des Gewässers zu arbeiten, wodurch wir die größeren Fische gezielter ansprechen. Zu diesem Kniff greife ich häufig an den tieferen Gewässern, wenn ich die Aromen erst nach der Absinkphase freigeben möchte. Den Ballmaker setze ich auch häufig beim Angeln auf Schleien im Frühling ein!

Ich hoffe mir ist es gelungen, euch das Maggi zum Angeln nahezulegen. Die flüssige Würzmischung ist nicht nur ein toller Lockstoff, es ist auch eine günstige Alternative aus dem Supermarkt. Solltet ihr dennoch keine Erfolge bei euren Ansitzen mit dem Maggi haben, könnt ihr es auch wieder für die Suppe verwenden. Wir können bei einem Kauf also nichts falsch machen, wer nichts fängt, kann trotzdem lecker Essen!

Herzlichst, euer 16er-Haken

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