Method Feedern im Winter auf Karpfen

Method Feedern im Winter – Die Karpfenfalle in der kalten Jahreszeit

Das Method Feedern im Winter ist eine effektive Strategie, wenn der Karpfen dein Zielfisch im eiskalten Wasser ist. Du benötigst nur eine Handvoll an Futter, einige Köder und die notwendige Ausdauer, um die Bisse zu verwerten, sowie der Kälte zu trotzen. An einem launischen Tag im Februar rückte ich den Karpfen mit dem Flatkorb auf die Schuppen, weil es keine spannendere Angelei im Winter gibt!

Method Feedern im Winter

Wie meine Strategie beim Method Feedern im Winter auf den Karpfen aussieht, erfährst du wie immer im Bericht. Viel Spaß beim Lesen!

Das Method Feedern hat im Winter seine Vorteile in der Präsentation beim Karpfenangeln

Es gibt zwei Dinge in der kalten Jahreszeit, die immer Zittern sollten. Es sind die Hände beim Angeln und die Spitzen meiner Ruten, wenn ein Karpfen den Köder beim Method Feedern im Winter eingesaugt hat! Nichts ist nämlich schöner, als ein Drill unter den widrigsten Bedingungen. Ich liebe das Aufkreischen meiner Rolle und die Stille in der menschenleeren Landschaft bei niedrigen einstelligen Temperaturen.

Auf das Method Feedern greife ich im Winter deshalb zurück, weil es die besten Voraussetzungen für den Fang der Karpfen bietet. Der Fisch hat seinen Stoffwechsel in der kalten Jahreszeit nämlich auf ein Minimum reduziert und nur das punktgenaue Anfüttern kann den Erfolg bei einem Ansitz sichern.

im Winter bietet der zentrale Futterplatz beim Method Feedern den größten Vorteil

Der Method Feeder besitzt genau diese Eigenschaft, weil der Köder sehr zentral auf dem Futter serviert wird. Stößt dann ein kleiner Trupp von Karpfen auf diese Stelle, wird die Falle am Flatkorb unweigerlich zuschlagen! Sie werden sich nämlich bei der Köderaufnahme am kurzen Vorfach der Montage haken und danach den heißen Drill im Winter eröffnen.

Futter und Köder für das Method Feedern in der kalten Jahreszeit
im Winter sind nur geringe Mengen an Futter und Ködern beim Method Feedern notwendig

Ein weitere tolle Eigenschaft vom Method Feedern ist der geringe Verbrauch an Futter und Ködern, wenn der Karpfen oder Brassen im Winter gefangen werden soll. Ein kleiner Flatkorb und ein angepasster Takt an Würfen beugt nämlich automatisch das Überfüttern in der kalten Jahreszeit vor.

Beim Angeln mit dem Method Feeder benötige ich weniger als einen Liter an Lockfutter, sowie eine Dose an Maden und einige Maiskörner in 6 Stunden an Angelzeit. Diese Vorteile bietet dir das Method Feedern auf den Karpfen im Winter:

  • zentrierter Futterplatz
  • Köder im Epizentrum
  • geringer Bedarf an Futter
  • geringer Bedarf an Köder
  • ruhige Präsentation
  • hohe Bissausbeute dank Selbsthakeffekt

Du musst nur noch den richtigen Geschmack der Karpfen im Winter treffen und deine Ausrüstung sinnvoll abstimmen, um ein echtes Fest beim Method Feedern zu feiern. Sollten die äußeren Bedingungen passen, dann garantiere ich dir aber neben den zitternden Hände auch einen glühenden Kescher!

Die Karpfen können in der kalten Jahreszeit nämlich auf Höchstform am Gewässer auflaufen, wenn ein Angler das richtige Menü am Futterplatz serviert. Meine Taktik, das notwendige Gerät und einige weitere Tipps zum Method Feedern im Winter findest du in den nächsten Absätzen!

Das Gerät zum Method Feedern im Winter – Weiche Ruten gegen zornige Fluchten

Wenn sich ein Karpfen im Winter deinen Köder schnappt, dann rappelt es gewaltig im Karton beim Method Feedern! Die wilden Fluchten der kampfstarken Fische sind nämlich mit einer Dampfwalze auf dem frischen Asphalt zu vergleichen. Die mächtigen Kopfstöße erinnern mich immer an einen Wackeldackel auf der Rückbank eines Kraftfahrzeugs!

Ich bevorzuge deswegen eine weiche Rute zum Method Feedern, weil der nachgiebige Blank erfolgreich die heftige Gegenwehr der Karpfen im Winter abpuffert. Eine straffe Feederrute hat nämlich den entscheidenden Nachteil, die Energie im Drill sofort auf das Vorfach zu übertragen.

weiche Method Feeder Ruten reduzieren die Aussteiger im Drill

Du könntest natürlich die Bremse an deiner Rolle öffnen, dann hast du aber das folgende Problem beim Method Feedern: Ohne Schnurklipp, kein zentraler Futterplatz im Winter! Ich greife deshalb auf ein Loomband zurück, welches sich über den Spulenkopf der Rolle hin zum Klipp befestigen lässt. Reißt das Gummi bei einem Volleinschlag, puffert die parabole Method Feeder Rute danach die Kopfstöße der Karpfen ab!

Method Feederrute und drei Karpfen im Winter auf dem Setzkescher
Karpfen lassen sich gezielt mit dem Method Feeder im Winter fangen

Bei der Wahl der Rolle greife ich auf Modelle in der Größe zwischen 3000 und 4000 zum Method Feedern im Winter zurück. Eine monofile Schnur in der Stärke von 0,22 Millimeter passt ideal zu der Kampfkraft der Karpfen in der kalten Jahreszeit. Wenn große Fische an deinen Baggerlöchern oder Teichen zu erwarten sind, sollte sich dieser Wert umgehend erhöhen.

Die Stärke deiner Sehne orientiert sich auch an die Eigenschaften deines Gewässers, wenn beispielsweise Muschelbänke, stark abfallende Kanten oder ein schroffer Untergrund die Struktur bestimmen. Diese Eigenschaften weist mein Gerät zum Method Feedern auf den Karpfen im Winter auf:

  • weiche Method Feederruten
  • Rutenlänge ab 3,00 Meter
  • Spitzen aus Glasfaser
  • Stärke ab 0,75 Unzen
  • Method Feeder* ab 30 Gramm
  • Hybrid Feeder min. 30 Gramm
  • Rollen ab der Größe 3000
  • Monofile Schnur ab 0,22 Millimeter

Schnurclip klever beim Method Feedern nutzen


Du suchst nach einer sicheren Alternative zu deinem Schnurclip, wenn du einen zentralen Futterplatz beim Method Feedern im Winter aufbauen willst? Kein Thema, auch für dieses Problem kenne ich eine Lösung! Ich nutze beim Method Feedern nämlich ein sogenanntes „Loom Band“ anstelle meines Schnurclips. Diese Gummibänder bestehen aus einem sehr weichen Material, werden über den Klipp auf den Spulenkopf gezogen und reißen sofort bei starken Zugkräften.
Du kannst das Loom Band ebenfalls durch einen kräftigen Ruck mit der Hand nach einem Biss aufsprengen. Bei Interesse rate ich dir, mein empfohlenes Produkt zu kaufen, weil das Gummi die richtige Stärke aufweist. Viele andere Loom Bands oder Haushaltsgummis sind nämlich im Durchmesser zu dick und reißen bei großen Fischen nicht!
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Karpfen stehen im Winter tief – Hybrid Feeder für lange Tauchfahrten

Was macht ein Karpfen, wenn die Temperaturen im Winter sinken? Er zieht sich in die tieferen Bereiche seines Lebensraums zurück, wie dein Lümmel beim Baden im eiskalten Wasser! In diesen Zonen finden die Fische nämlich eine konstante Temperatur von 4 Grad Celsius vor. Wer beim Method Feedern also seine Karpfen im Winter fangen will, der muss auch die tiefen Stellen in seinen Baggerlöchern oder Seen finden.

Anstelle eines klassischen Method Feeders verwende ich deshalb einen Banjo oder Hybrid Feeder*, weil beide Arten von Korb das Futter besser während der langen Absinkphase schützen. Der Grund für meine Vorliebe: Das Wasser hat wegen der wannenartigen Bauweise weniger Angriffsfläche, wenn der Flatkorb nach einem Wurf auf den Futterplatz sinkt. Ich erhöhe ebenso das Gewicht meiner Method Feeder auf mindestens 30 Gramm ab einer Tiefe von 4 Metern im Winter.

Flatkorb und Method Mix in einer Mould
Hybrid Feeder können kinderleicht mit der Hand anstelle der Mould beim Angeln befüllt werden

Das Futter sollte der Angeltiefe anpasst werden, weil sich der Mix erst am Grund des Gewässers öffnen darf. Ich nutze beim Method Feedern im Winter häufig meine eigenen Rezepte, aber auch fischige Produkte mit guter Bindung aus dem Fachhandel. Die Falle schnappt am Flatkorb schließlich nur dann zuverlässig beim Angeln zu, wenn der Köder auch bündig im Method Mix präsentiert wird.

Du kannst das Verhalten deines Futters auch ein Stückweit über den Anpressdruck in der Mould beeinflussen. Ein Hybrid Feeder lässt sich im Übrigen auch Prima mit der Hand befüllen, du brauchst bei dieser Art von Method Feeder also nicht zwingend eine Form beim Ansitz!

Köderwahl für Winterkarpfen – Method Feeder im Takt auswerfen

Magst du auch ein schönes Stück Fleisch nach einem harten Angeltag bei Minustemperaturen? Ich liebe nämlich ein zartes und saftiges Steak nach einem Ausritt am eiskalten Baggerloch! Meinen Karpfen serviere ich beim Method Feedern ebenfalls weiche Köder, weil sie der mundgerechten Nahrung im Winter nicht widerstehen können.

Eine Made lässt sich schließlich leichter Verdauen wie ein 20 Millimeter großer Pellet an der Haarmontage. Der niedrige Stoffwechsel der Fische ist ein Auslöser für das selektive Verhalten gegenüber der Wahl der Nahrung. Diese Köder setze ich bevorzugt beim Method Feedern im Winter auf den Karpfen ein:

  • Maden oder Madenbündel
  • Würmer am Haar
  • Mais aus der Dose
  • Softpellets bis 8 Millimeter
  • Wafter* bis 8 Millimeter
  • Boilies* bis 8 Millimeter
  • Dumbells bis 8 Millimeter
  • Pinkies oder Pinkiebündel

Meine Strategie ist im Winter recht simpel: Umso kälter die Wassertemperaturen werden, desto kleiner wähle ich meine Köder beim Angeln auch aus! Sollte ein Schwarm an handlangen Weißfischen an meinem Futterplatz eintreffen, dann greife ich aber wieder auf meine 8 Millimeter Wafter, Boilies oder Pellets an der Haarmontage zurück. Hast du die Standplätze der Karpfen im Winter gefunden, sind die Maden oder ein Maiskorn meiner Erfahrung nach allerdings unschlagbar beim Method Feedern!

Method Feeder und Mais für das Winterangeln
Mais funktioniert auch hervorragend beim Karpfenangeln in der kalten Jahreszeit

Hast du gewusst, das auch ein konstantes Auswerfen deines Method Feeder eine entscheidende Rolle beim Winterangeln spielen kann? Ich nutze das aufschlagende Geräusch meines Flatkorbs nämlich als Stilmittel, um die Karpfen auf meinen Futterplatz aufmerksam zu machen! Das markante „Plopp“ an der Wasseroberfläche wirkt schließlich auf die Fische wie der Essensgong im Festsaal.

In der Vergangenheit erlebte ich auch schon einige Tage im tiefsten Winter, wo die Karpfen den Method Feeder direkt nach dem Auswerfen im Mittelwasser attackiert haben! Ich bevorzuge einen Takt an Würfen zwischen 5 Minuten bis 10 Minuten in der kalten Jahreszeit. Ist dein Gewässer extrem Tief, hat dieser Tipp aber keine Gültigkeit.

Kurzes Vorfach für die Selbsthakmontage am Method Feeder


Ich verwende beim Method Feedern immer ein kurzes Vorfach von 10 Zentimetern, weil ich die Vorteile einer Selbsthakmontage bei meinen Ansitzen ausspielen will. Ein Karpfen wird sich nach einem Biss nämlich am Gegengewicht des Flatkorbs aufgrund der bündigen Montage von Selbst haken.
Das kurze Vorfach fixiere ich entweder über einen Wirbel oder einen Stopper an meinem Method Feeder. Die Selbsthakmontage nutze im Winter auch bevorzugt, weil ich meine Hände lieber in der Hosentasche, als am Rutengriff habe.

Selbsthakmontage am Method Feeder für Karpfen

Die Größe meiner Haken zum Method Feedern* im Winter richtet sich nach dem Köder, aber auch der gewünschten Präsentation beim Angeln. Ich bevorzuge Modelle mit einem Öhr, weil ich sie jederzeit bei Bedarf am Wasser binden kann.


Die Vorfachstärke beginnt bei 0,16 Millimeter für Satzkarpfen und steigt auf 0,22 Millimeter bei großen Einzelfischen in der kalten Jahreszeit an. Ich lagere bei meinen Ansitzen die fertigen Vorfächer immer in einer handlichen Hakenbox.

Pinkies am Method Feeder sind Trumpf für zickige Karpfen im Winter

Du hast ständig Schnurschwimmer beim Method Feedern im Winter, aber kein Karpfen will deinen Köder inhalieren? Die Spitze an deiner Rute wackelt auch nur, weil die Hand am Griffstück zittert? Ich kenne diese Tage, mein Freund! Unter Umständen haben sich die Karpfen nämlich auf deinen Method Mix, anstelle der Madenbündel oder Maiskörner eingeschossen.

Ignorieren die Karpfen meine Köder beim Method Feedern, greife ich auf Pinkies im Winter zurück

Die Fische ignorieren also deinen Köder und fressen nur noch das Futter während deines Ansitzes! Wenn die Karpfen dieses Verhalten auf meinem Futterplatz zeigen, dann greife ich auf die Macht der Pinkies beim Method Feedern im Winter zurück! An einem Haken der Größe 18 fliegt eine kleine Fliegenlarve nämlich wie eine Feder im Wind in das Fischmaul.

Nicht selten saugen die Karpfen einen Pinkie auch versehentlich beim Fressen ein und haken sich kurz darauf von Selbst am Flatkorb. Dieser kleine Trick kann manchmal den Unterschied zwischen 10 Karpfen oder einer Nullnummer beim Method Feedern im Winter ausmachen.

Method Feedern im Winter auf Karpfen
Eingenetzt: Ein gefüllter Kescher mit Karpfen beim Method Feedern im Winter

An einem schönen Tag im Februar setzte ich auch genau diese Taktik an einem großen Baggerloch sehr erfolgreich um. Nach geschlagenen 4 Stunden beim Method Feedern entschied ich mich dann für einen Termin bei der Physiotherapie, weil ich über 30 Kilogramm an Karpfen im Winter fangen konnte! Wie immer punkteten meine Pinkies nach einer anfänglichen Serie von Fischen auf Mais und Maden.

Karpfen mit dem Method Feeder im Februar gefangen
ein Großteil der Karpfen konnte ich mit den Pinkies am Method Feeder im Winter überlisten

Solche Erlebnisse lassen sich natürlich immer wieder im Winter erzielen, wenn die Strategie beim Method Feedern stimmt. Wird der Futterplatz an einer steilen Kante im tiefen Wasser aufgebaut, sind die Bisse auch nur noch eine Frage der Zeit. Wenn die Karpfen sich an deinen Gewässern in Zurückhaltung üben, dann garantiere ich dir aber fette Brassen in der Eiszeit!

Wie gehst du beim Method Feedern im Winter vor? Hinterlasse mir und meinen Lesern einen Kommentar, weil uns deine Meinung wie immer brennend interessieren!

Herzlichst, dein 16er-Haken

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Über den Autor

Christoph Heers

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Hallo, mein Name ist Christoph und ich bin die Person hinter dem 16er-Haken. Alle Beiträge, sowie die Bilder und die technische Umsetzung des Blogs entstammen aus meiner schwungvollen Feder. Seit Jahren beschäftige ich mich nun mit dem Friedfischangeln und mein Talent, die Worte auf das Papier zu zaubern, mussten irgendwann in einer digitalen Tätigkeit enden. Du findest auf meinen Blog viele Strategien, Tipps und Tricks rund um das Feedern, Stippen, Winkelpickern, Matchangeln, aber auch schöne Geschichten vom Wasser.

Comments

  1. Servus Christoph,
    wieder ein sehr gelungener Artikel.. Ich hätte noch kurz eine Frage zur Selbsthakmontage. Machst du das mit einem Stopper oberhalb des Hybrid-Korbes? Oder wählst du einen Wirbel der groß genug ist, dass er sich im Futterkorb „verkantet“ ?
    Gruß Racklinger

    1. Author

      Grüß dich, Racklinger!

      Ich verwende anstelle des Wirbels einen „Speed Bead“, der Stopper über dem Korb löst dann den Selbsthakeffekt aus. Der Vorteil: Ich kann bei spitzen Bissen die Montage sofort auch durchlaufend fischen und mich so schneller auf die Bedingungen beim Method Feedern im Winter einstellen.

      Bei Volleinschlagen großer Karpfen verschiebt sich der Stopper ebenfalls auf der Hauptschnur, wodurch sich der Flatkorb etwas freier bewegen kann. Die Anzahl der Aussteiger reduziert sich dann, weil der gelöste Korb etwas mehr Spielraum vor dem Fischmaul hat (pendelt nicht mehr, er gleitet auf der Schnur).

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