ethod Feedern Fluss

Method Feedern im Fluss – Ein Widerspruch mit Erfolg beim Angeln

Wer das Method Feedern im Fluss ausüben will, der bricht einige Spielregeln beim Angeln! Der Flatkorb wurde nämlich für einen Ansitz an den stehenden, sowie sehr langsam fließenden Gewässern entwickelt. Das Futter muss schließlich auf dem Method Feeder haften, wie der Käse auf deiner Pizza. Ich habe dennoch einen Grund für mich gefunden, um die Magie der Mulden und Flatkörbe in der Strömung zu entfesseln!

Method Feedern Fluss

Warum ich auf das Method Feedern im Fluss zurückgreife, verrate ich dir wie immer im Bericht. Viel Spaß beim Lesen!

Method Feedern in der Strömung widerspricht der Grundidee

Bist du auch schon mal bei Rot über die Straße gegangen? Ich wäre ein Lügner, wenn ich mich aus dieser kleinen Sünde herausreden wollte! Es sind auch jene kleinen Brüche der Regeln, welche uns Menschen im Alltag zu einem Superschurken machen. Ein Angler nimmt sich aus dieser Wahrheit natürlich nicht heraus, weil das Method Feedern im Fluss sein großer Verstoß gegen die Gesetze ist.

Blickst du nämlich auf einen Flatkorb, wirst du einen raffinierten Aufbau für das Angeln an den stehenden Gewässern feststellen. Der Erfolg dieser Methode beruht schließlich auf einer zentralen Präsentation des Köders direkt im Method Mix. Ein Fisch muss sich also beim Fressen mit deinem Boilie oder Pellet auf dem Futterplatz beschäftigten. Ob er will oder nicht!

Futter und Köder werden bündig auf dem Method Feeder präsentiert
Das Method Feedern im Fluss widerspricht der eigentlichen Grundidee

Das Method Feedern im Fluss widerspricht aber dieser Grundidee, weil die Strömung das Futter und den Köder nach einem Wurf stromab spülen wird. Der größte Vorteile eines Flatkorbs verschwindet also im fließenden Wasser, wie dein Geld am Anfang eines Monats für die Rechnungen. Vereinfacht formuliert: Du präsentierst nicht „The Method“ im großen Strom, sondern eine nackte Futterspirale beim Angeln! Es gibt aber trotzdem einen Grund für das Method Feedern im Fluss und ich verrate dir jetzt mein kleines Geheimnis.

Kirschen pflücken mit dem Method Feeder in der Strömung – Kurzes Vorfach hilft beim Selektieren

Aus welchem Grund solltest du nun die Regeln beim Method Feedern am Fluss brechen? Meine Antwort lautet ganz einfach: Wegen dem kurzen Vorfach! Nichts ist nämlich effektiver beim Angeln in der Strömung auf den großen Fisch, als ein bündig angebotener Köder am Grund. Die Brassen, Alande, Barben und Karpfen wühlen sich schließlich das Flussbett, wie ein Gärtner mit seinem Grubber durch das Blumenbeet! Das kurze Vorfach am Method Feeder hilft mir also dabei, meine Würmer, Maden oder Pellets in der heißen Zone beim Ansitz zu halten.

gefangene Brasse mit dem Method Feeder aus einem Fluss
Beim Method Feedern haken sich die Fische am kurzen Vorfach von selbst

Du kennst doch sicherlich auch diese Tage am Fluss, wenn sich ständig die kleinen Rotaugen, Güstern oder Döbel an deinem Köder vergreifen? In der Regel lassen sich diese Beifänge beim Feedern beispielsweise auf das lange Vorfach und ein falsches Futter beim Angeln zurückführen. Flattert eine Made oder ein Wurm durch die Strömung wie ein Blatt im Wind, wird kein kleiner Weißfisch auf dieser Welt widerstehen können! Das kurze Vorfach beim Method Feedern zwingt deinen Köder allerdings in die Knie, bevor dein Haken überhaupt durch die Strömung eines Flusses wabern kann. Dieses kleine Detail kann bei einem Ansitz darüber entscheiden, ob du 100 kleine Güstern oder 10 dicke Brassen fängst!

Brachiale Bisse im Fluss – Montage für das Method Feedern in Fließgewässern anpassen

Was nimmt einen Winkel von 90 Grad ein, fliegt fast vom Ständer und schreit nach deiner Aufmerksamkeit beim Angeln? Es ist deine Rute beim Method Feedern, weil sich ein Biss im Fluss in Millisekunden wie eine Naturgewalt entlädt! Eine Brasse von 40 Zentimetern ist an der Elbe beispielsweise bereits in der Lage, deine Method Feeder Rute bei Unachtsamkeit auf Nimmerwiedersehen in der Strömung zu versenken. Diese brachialen Einschläge sind ein Resultat der kurzen Selbsthakmontage an deinem Flatkorb, weil sich der Fisch nach der Köderaufnahme erschrecken wird und danach mit seiner ganzen Kraft stromab flüchtet.

schwere Method Feeder halten die Montage am Platz
Schwere Method Feeder bleiben in der Strömung am Grund haften

Wer diesen Tanz an den fließenden Gewässern also überstehen will, der muss seine Montagen beim Method Feedern am Fluss anpassen! Ein Vorfach sollte zumindest eine Stärke von 0,24 Millimeter aufweisen, um Abrissen in Serie während der Flucht vorzubeugen. Du kannst deinen Method Feeder natürlich auch durchlaufend in der Strömung fischen, dann verlierst du aber den wirkungsvollen Selbsthakeffekt. Ich nutze eine monofile Hauptschnur* in der Stärke von 0,28 Millimeter bis 0,30 Millimeter im Durchmesser. Du darfst aber niemals eine geflochtene Hauptschnur beim Method Feedern im Fluss wegen der fehlenden Dehnung verwenden!

Beads und Stopper für die Montage
Ich nutze beim Method Feedern am Fluss, aber auch an den stehenden Gewässern, mittlerweile immer einen Bead und Stopper anstelle der Wirbel für meine Montagen. Der Vorteil: Ich kann über den Stopper auf der Hauptschnur den Flatkorb sowohl Selbsthakend, als auch Durchlaufend in wenigen Sekunden beim Angeln einsetzen. Die Beads nutze ich für einen schnellen Wechsel der Vorfächer, falls ich den Köder oder die Hakengröße austauschen will.
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Versteckter Köder im Method Feeder beugt Verwicklungen beim Flussangeln erfolgreich vor

Eine weitere positive Eigenschaft beim Method Feedern am Fluss ist das geringe Potential an Verwicklungen während des Wurfs oder der Absinkphase. Das kurze Vorfach und die Möglichkeit den Köder im Futter auf dem Flatkorb verstecken zu können, schließt nämlich so gut wie jede Form von Komplikationen an der Montage aus! Diese Eigenschaft schätze ich beim Method Feedern beispielsweise sehr, wenn ich einen Boilie oder Pellet an meinem Futterplatz über einen längeren Zeitraum beim Angeln anbieten will.

Fixierter Köder im Method Feeder beugt Verwicklungen vor
Das Vorfach lässt sich beim Method Feedern im Futter verstecken und beugt deshalb Verwicklungen im Wurf vor

Solltest du beim Flussangeln mit dem Flatkorb aber auf deine Maden oder Würmer zurückgreifen wollen, dann empfehle ich dir, sie nicht über die Mulde im Futter zu verstecken, sondern an der Oberfläche anzupressen. Deine Lebendköder haben dann keine Chance mehr auf eine Flucht unter die Rippen deines Method Feeders. Erreicht deine Montage nach einem Wurf dann den Grund des Flusses, spült die Strömung den Wurm vom Method Mix und der Haken* kann wie gewünscht im Fischmaul greifen. Viel Erfolg!

Ausrüstung zum Method Feedern am fließenden Gewässer

Du bist dir bei der Wahl deiner Rute nicht sicher, wenn du zum Method Feedern an den Fluss fahren willst? Dann schnapp dir einfach eine normale Feederrute für die Strömung und schon sind wir beide durch mit diesem Thema! An einem Fluss ist nämlich im Gegensatz zu einem stehenden Gewässer keine weiche Rute für den Drill gefragt, weil du sonst einen Flitzebogen in der Hand halten würdest. Die Fische besitzen dank der Strömung schließlich eine viel größere Kampfkraft wie die Kollegen aus einem See. Steigt dir beispielsweise ein Karpfen beim Method Feedern im Fluss ein, geht es immer um einen Kampf auf Augenhöhe. Eine weiche Rute wäre in diesem Fall ganz klar der Underdog!

Rute und Rolle zum Method Feedern im Fluss
Rute und Rolle für das Method Feedern im Fluss

Die Rutenlänge richtet sich nach der Wurfentfernung, um den Strömungsdruck auf der Schnur zu verringern. Ich habe gute Erfahrung mit Modellen von 3,60 Metern bis 4,20 Metern beim Method Feedern am Fluss machen können. Meine Rollen bevorzuge ich in der Größe von 4000 für ein schnelles Anliften der Montage beim Einholen. Dieses kleine Detail ist beim Angeln in der Strömung immer wichtig, weil das Packwerk an den Buhnenköpfen deine Method Feeder gern zum Mittag frisst! Meine Ausrüstung zum Method Feedern im Fluss sieht wie folgt aus:

  • Method Feeder Gewichte ab 50 Gramm
  • Feederruten ab 3,60 Meter bei einem Wurfgewicht von 120 Gramm
  • Spitzenstärken zwischen 1,5 Unzen bis 3 Unzen
  • Rollen ab Größe 4000
  • Hauptschnur ab 0,28 Millimeter
  • Vorfächer ab 0,24 Millimeter
  • Haken in der Größe 12 bis 6

Der Method Feeder sollte mindestens ein Gewicht von 50 Gramm für einen sicheren Halt in der Strömung aufweisen. Umso größer der Fluss aber ist, desto höher solltest du diesen Wert auch ansetzen. An der Elbe kann ich beispielsweise 30 Gramm im Sommer an der Strömungskante verwenden, im Herbst dagegen bleiben keine 60 Gramm an der gleichen Stelle liegen. Ich bevorzuge immer ein Modell mit Rippen für das Method Feedern im Fluss, weil diese Form das Futter zuverlässig schützt.

Bindiges Futter und reichhaltige Partikel beim Method Feedern im Fluss servieren

Es gibt zwei goldene Regeln für das Method Feedern am Fluss: Du musst ein bindiges stark riechendes Futter verwenden und eine reichhaltige Portion an Partikeln in der Strömung servieren! Der Method Mix sollte von bindiger Natur sein, weil er bedingungslos auf dem Flatkorb haften muss. Ich bevorzuge ein fischiges oder herbes Aroma, wie beispielsweise Krill oder Monstercrab zu jeder Jahreszeit. Als Selbstmischer setze ich meinen Rezepten auch Fischmehle*, Muschelmehle oder Krillmehle vor jedem Ansitz hinzu. Du willst beim Method Feedern im Fluss schließlich die großen Fische fangen, also muss dein Lockstoff* auch stromab wie ein Streuner stinken!

gehaltvolles Futter und Mais für den Method Feeder
Eine bunte Tüte an Partikeln kann beim Method Feedern im Fluss serviert werden

Deinem Method Mix kannst du die ganze Bandbreite an Partikeln hinzufügen, für mich stehen aber immer Pellets und ganz fein geschnittene Würmer hoch im Kurs in der Strömung. Ein großer Schwarm an Brassen oder Alanden kann diesem Angebot beim Angeln im Sommer nicht widerstehen! Du darfst deinem Futter aber NIEMALS lebende Köder beim Anmischen hinzufügen, weil sie die Struktur deines Method Mix nach dem Anpressen in der Mulde zerstören. Diese Partikel serviere ich den Fischen häufig beim Method Feedern im Fluss:

Keine Lebendköder im Futter beim Method Feedern in der Strömung
Ich verzichte beim Method Feedern im Fluss auf einen Einsatz von lebenden Ködern in meinem Futter, weil die Maden oder Würmer den Method Mix nach dem Anpressen in der Mulde auseinanderwühlen. Nach einem Wurf verteilt sich das Futter dann beim Aufschlag an der Wasseroberfläche weiträumig und kann im schlimmsten Falle sogar viele Meter stromab landen. Aus diesem Grund greife ich auf die geschnittenen, toten oder leblosen Futterpartikel beim Method Feedern am Fluss zurück. Ein Flatkorb kann an einem stark strömenden Gewässer nämlich nur Optimal funktionieren, wenn die ganze Strategie auf diese Bedingungen angepasst wird.

Nachteile im Fokus behalten – Method Feedern stößt in der Strömung an seine Grenzen

Es gibt natürlich keine Strategie ohne Nachteile beim Friedfischangeln und das Method Feedern im Fluss findet seine Grenzen beim Füttern so schnell, wie der Häftling in einem Gefängnis! Du musst dir nämlich einen Wolf bei deinem Ansitz werfen, um einen Futterplatz anlegen zu können. Ein Flatkorb kann Aufgrund seiner Bauweise schließlich keine große Masse an Partikeln im Vergleich zu einem herkömmlichen Futterkorb transportieren. Der Verzicht von lebenden Ködern im Method Mix birgt auch das Risiko, den Geschmack der Fische an bewegter Nahrung beim Angeln nicht zu bedienen.

Fisch aus dem Fluss mit dem Flatkorb gefangen
Eine gefangene Brasse mit dem Method Feeder am fließenden Gewässer

Eine gute Portion an Pellets kann diesen diesen Nachteil beim Method Feedern zwar ausgleichen, allerdings steigen dir dann die Wollhandkrabben und Krebse bei einem Ansitz am Fluss aufs Dach. Ich kann dir aber aus meiner Erfahrung heraus versichern, das jede Methode beim Angeln seine „Ups and Downs“ kennt. Der Flatkorb überzeugt mich in der Strömung trotzdem, weil ich sehr selektiv meine Rute auf den großen Fisch auslegen kann. Das kurze Vorfach hält den Köder schließlich am Grund des Gewässers, wo auch die Barben, Brassen oder Karpfen fressen. Im Übrigen: Wer nicht viel Füttern braucht, der muss auch nur wenig Ausrüstung beim Angeln schleppen! Das Method Feedern eignet sich daher ideal für das Stalken oder Wandern an den großen Flüssen.

Herzlichst, euer 16er-Haken

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