Butter Vanille Angeln

Die Butter Vanille zum Angeln – Das Killerbackaroma

Was haben die Butter Vanille, das Angeln und bärtige Männer im Supermarkt gemeinsam? Fische fangen! Ein solcher Klassiker darf natürlich in keinem Schrank und auf keinem Blog fehlen.

Der Preis und die Verfügbarkeit sind ein Traum für alle Freunde des Friedfischangelns, günstiger kommen wir an keinen Lockstoff. Was es über das Backaroma Nummer Eins zu Wissen gibt erfährst du wie immer im Bericht, viel Spaß beim Lesen!

Die Butter Vanille ist mein bester Freund zum Angeln

Mein Blick schweift entlang eines Regals mitten im Supermarkt. Der Tatort ist die Backwarenabteilung. Gespannt suche ich nach kleinen Ampullen. In ihrem Aussehen ähneln sie den kleinen Fläschchen aus Filmen, in welchen oft Gift gelagert wird.

Supermarkt Regale

Was ich suche ist aber kein Gift im eigentlichen Sinne, obwohl wir es so benennen könnten. Was ich will ist ein Backaroma zum Angeln. Nach mehrfachem Ablaufen der Regale erspähe ich es glücklicherweise doch noch.

Schulter an Schulter stehen weitere Sorten. Meine Hand greift heute allerdings fast schon routiniert zur Butter Vanille zum Angeln. Ich nehme mir zwei Verpackungen und mache mich auf den Weg zur Kasse.

Der Preis wird diesem Super-Lockstoff nicht gerecht, der Kostenpunkt bleibt bei knapp unter einem Euro. Zu Hause angekommen fange ich gleich mit dem Anmischen meines Lockfutters an. Mein Zielfisch ist die Brasse.

Butter Vanille Angeln

Ein schöner Einstieg in ein tolles Thema, oder? Die Butter Vanille war auch einer der ersten Lockstoffe überhaupt, mit welchem ich in jungen Jahren in Berührung kam. Ganze Vorträge alter Generationen von Stippern prasselten auf mich nieder, wenn es um die günstige Backaroma ging.

Der Erfolg gab ihnen aber recht. Das liebliche Aroma von Butter und Vanille füllte die Kescher im Alleingang, wer könnte sich dieser Magie schon entziehen?

Die Butter Vanille ist ein einfaches Backprodukt

Hinter der Effektivität der Butter Vanille verbirgt sich aber kein Hexenwerk aus Märchenbüchern. Vielmehr besteht das Geheimnis aus nur einigen wenigen, aber hervorragenden Zutaten. Hergestellt wird die Butter Vanille aus:

  • dem Öl der Sonnenblume
  • künstlichem Vanillearoma
  • Butterstoffen

Der Sinn hinter den Backaromen ist eigentlich das Verfeinern von Speisen, aber auch zum Angeln lassen sie sich verwenden. Fische sind eben richtige Zuckerschnuten. Es gibt sogar noch andere Sorten:

  • Arak
  • Bittermandel
  • Zitrone
  • Rum
Backaromen

Im Handel erwerben wir kleine Blisterverpackungen von jeweils 4 Ampullen. Der Preis liegt bei 49 Cent pro Einheit. In den Regalen der Händler lassen sich aber auch Fläschchen zu 100 Milliliter finden.

Ob man diese Menge an Butter Vanille zum Angeln braucht, ist natürlich fraglich. Aber wie war? Haben ist besser als brauchen, oder?

Wie wir die Butter Vanille einsetzen

Wenn es um schnelle und spontane Ansitze geht, muss auch mal schnell gehen. Zu großen Aufwand für das Wandern am Fluss mit der Rute möchte ich manchmal nicht in Kauf nehmen. Die Butter Vanille zum Angeln kommt mir deswegen wie gerufen.

Meine eigenen Futtermischungen brauche ich nur aus dem Schrank zu nehmen und schon kann es losgehen. Die Tüte aufreißen, alles in den Eimer feuern und danach befeuchten. Mehr Arbeit benötigt dieser ohnehin simple Vorgang nicht.

Nur einen Unterschied zu anderen Lockstoffen mache ich. Ich verwende heißes Wasser, weil sich die Aromen meiner Meinung nach besser lösen. Ich bilde mir ein, noch ein paar Prozent herauszukitzeln.

Dosierung der Butter Vanille zum Angeln

Wenn wir auf die Verpackung der Backaromen schauen, finden wir eine Empfehlung zum Backen. Für 500 Gramm Mehl oder Wasser wird eine Ampulle empfohlen. Dieser Marschrichtung folge ich ebenfalls, auf ein Kilogramm Futter setze ich deswegen 2 Ampullen Butter Vanille ein.

An stark belasteten Gewässern kann die Dosierung aber auch mal gröber ausfallen. Der klare Forellebach besitzt andere Anforderungen wie der Kuhgraben am Acker. Es kann also durchaus sein, das ich auch mal eine Ampulle mehr einsetze.

Hinweis zum Umgang mit ölhaltigen Lockstoffen

Lockstoffe wie die Butter Vanille haben einen Nachteil, den wir nicht vergessen sollten. Sie brauchen eine gewisse Temperatur, um vernünftig zu arbeiten. Der Grund dafür ist in der Viskosität zu suchen.

Öl im Wasser

Öle werden ab einer gewissen Wassertemperatur immer zäher, die Lösigkeit reduziert sich also um ein Vielfaches. Gerade im Winter haben wir mit dieser Problematik zu kämpfen. Das Wasser muss ungefähr 10 Grad aufweisen, damit die Butter Vanille ihre Eigenschaften voll ausspielen kann, deswegen ist es für mich ein klassisches Aroma für den Sommer.

Vorallem beim Feedern in tiefen Gewässern kann es sich als Vorteil erweisen, wenn wir Backaromen einsetzen. Sie steigen nämlich nach oben, wodurch Fische aus den höheren Wasserschichten angelockt werden.

Welche Fische sprechen auf Butter Vanille an?

Prinzipiell können wir jede Art von Fisch mit der Butter Vanille fangen, es gibt keine Grenzen. Von Brassen bis Zopen ist alles Möglich. Allerdings gibt es eine Tendenz bei den Gewässertypen und ihrer Lage.

Brassenfang im Sommer

Umso näher ein See an der Stadt liegt, desto höher steigt die Wahrscheinlichkeit auf Erfolg mit der Butter Vanille. Der Grund dafür ist simpel. Der Angeldruck ist enorm, eine Vielzahl sparsamer Menschen greift auf die günstigen Lockstoffe zurück. Automatisch werden die Fische im Bombardement dieser Aromen auf nur diesen einen Geruch eingestellt.

Kurios ist dieser Umstand allemal, tatsächlich gewöhnen sich Fische schnell an eine Fütterung, mit dem ersten Molekül von Vanille läutet schlicht und einfach der Gong zum Fressen. Probiert es doch einfach mal im nächsten Parkteich aus, ihr werdet euch wundern! Die Butter Vanille zum Angeln hat mich jedenfalls noch nie im Stich gelassen.

Herzlichst, euer 16er-Haken

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