Wie im letzten Videotagebuch angesprochen begleitest du mich nun an die Elbe, wo ich entgegen aller Erwartungen nicht mit dem Futterkorb, sondern mit der treibenden Pose entlang der Strömungskante angeln werde. Unter Bedingungen, die nicht schlechter sein könnten. Schwankender Pegel, versifftes Flusswasser und 36 Grad Gluthitze sind alles andere als optimal. Das alles sollte mich trotzdem nicht aufhalten, mein Glück mit der Pose an der Elbe zu suchen und mir dort die ein oder andere Erfrischung am Sandstrand zu gönnen. Eine Zusammenfassung der Ereignisse.
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Kurze Zusammenfassung
Wer hätte es gedacht: Anstatt mit der Feederrute bin ich mit der Matchrute an der Elbe eingekehrt, um dort bei schwankendem Pegelstand mit der treibenden Pose entlang der Strömungskante auf Rotaugen, Alande und Brassen zu angeln. Das klappt im Sommer für gewöhnlich recht zuverlässig, die Fische stehen voll im Saft und wandern im warmen Flusswasser querfeldein umher. Warm war dieser Augusttag allemal, beinahe 36 Grad und es wird noch heißer. Ohrwurm und so.
Während des Videotagebuches stellten sich einige Schwierigkeiten ein, die ich bei meiner Vorabplanung kaum berücksichtigte. Der schwankende Pegelstand führte dazu und das ist immer so, das massenhaft Dreck von der Strömung getragen wurde. Währenddessen mit der treibenden Pose an der Elbe zu Angeln ist unangenehm nervig bis ziemlich kompliziert, weil die Kontrolle der Hauptschnur massiv leidet. Auf der Elbe schwimmen so Sachen wie tote Bachflohkrebswolken, das ist bräunlicher und großflächiger Schmodder, der aus den Chintinresten von toten Bachflohkrebsen besteht und aus den trockengelegenen Packwerken bei Pegelschwankungen gezogen wird, Federn, Äste, Blätter, Krautfahnen und Müll. Ich schaue mir die Pegelstände zwar immer auf diversen Apps vorab an und das tat ich auch diesesmal, das nützt aber nichts, wenn ich nicht die richtigen Schlüsse daraus ziehe….
Ich kam trotzdem zurecht und fand mit der Zeit meinen Flow, musste die Montage aber von einer 8g Pose auf eine 6g runterskalieren und immer wieder die Driftbahnen variieren. Im Buhnenkessel fing ich keinen einzigen Fisch, an der Strömungskante hingegen einen größeren Brassen, der immerhin auf einen Dendrobena biss. Ein hart erarbeiteter und wohlverdienter Brassen würde ich meinen. Insgesamt sind es 15 Fische geworden, darunter kleine Rotaugen und Ukeleis. Fazit: Das Wetter war heißer wie der Ansitz, wobei ich mit dem Ergebnis vom Angeln mit der treibenden Pose an der Elbe nicht ganz unzufrieden bin. Meine Erwartungen waren gemessen an den Bedingungen einfach zu hoch.








Tacklebox vom Angeln mit der treibenden Pose an der Elbe
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Tacklebox für Matchangeln am großen Fluss vom 16er-Haken
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