2026 wird ein Jahr im Zeichen des Method Feedern, darauf habe ich mich bei meiner Schwerpunktwahl festgelegt. Eine Erklärung, worum es mir dabei geht, was ich vorhabe und was uns beide im Jahresverlauf erwartet.
Im Jahr das Flatkorbs
China hat die Tierkreiszeichen. Ich habe die Friedfischstrategiezeichen. Jedes Jahr ein neuer Schwerpunkt, der in meinen Fokus rückt. Die Entscheidung für 2026 ist auf das Method Feedern gefallen. Letztes Jahr wars noch die Lose Feed Angelei Querbeet. Allerdings nicht so offensiv angekündigt und recht privat gehalten, weil mir der Tod meines Hundes noch immer zu schaffen machte und mir die Vision für meinen Blog fehlte. Das Jahr des Method Feederns ist in gewisser Weise ein lebenstechnischer, methodischer und inhaltlicher Neuanfang. Ich will alte Ideen aufgreifen, aktuelle umsetzen und neue entwickeln. Positiv nach vorne denken.

Größere Fische anvisieren
Ich habe auch bock, vermehrt größere Fische zu fangen. Nicht auf Krampf mit tagelangem Spotmixgebombe, mir schwebt da eher eine Mischung aus Wanderangeln, Ansitzangeln und Instantsessions mit zielfischspezifischen Strategien auf alle möglichen Fischarten ab einem Pfund bis zur Ponygröße vor, die sich in den Alltag integrieren lassen. Qualität statt Quantität, allerdings mit dem Rucksack* auf den Schultern und nicht dem Sprinter voller Krempel. Das Method Feedern ist genau der richtige Ansatz dafür. Eine Brücke zwischen aktivem und selektivem Angeln, die in der freien Wildbahn faktisch noch in den Kinderschuhen steckt.

Method Feeder Naturgewässer Ansatz
Damit meine ich, das sich das Method Feedern vorallem über Karpfenpuffanlagen profiliert und deshalb etwas praxisfremd beworben wird. Der Modus Operandi ist Kilos dreschen in der Grünanlage. Den Method Feeder vom Steg aus in den Tümpel lupfen. An Gewässern die in meiner Badewanne ertrinken, aber die Fischdichte von Schlemmerfilet haben. Wo Angler mit vollen Setzkeschern vor der Kamera liegen, während im Hintergrund noch der Mähroboter über den frisch geschnittenen Rasen fährt. Die Futter, Tackle und Taktik Aufstellungen aus solchen Gefilden sind selbstredend für das Gro der deutschen Angler faktisch sowie praktisch irrelevant.
Ich sehe deshalb eine Nische, die ich aufgreifen will. Weg von der Method Feeder Karpfenpuff Traumblase rein in die ungefilterte Realität. Große Flüsse, tiefe Baggerlöcher und verkrautete Teiche. Überall dort, wo niemand die Hecke schneidet, das Wasser noch stinkt und die Lösungsansätze zum Fischfang gänzlichst andere Entscheidungsgrundlagen einfordern. Die Commercial Angelei will ich damit NICHT in Kritik stellen, die ist schon sexy, aber eben indiskutabel die Kunst einer Grenzgänger Scheinwelt. Wir haben sowas flächendeckend in Deutschland auch nicht. Das Method Feedern ist aber eine flächendeckend funktionierende Methode, die mir zuviel in eine Sackgasse gelabert wird und nur etwas kreativen Anschub von einem praxisorientierten Botschafter braucht, der sich vom Froschteich bis zur Elbe durchschlägt. Hallo. Ja. Das bin ich.
Method Feeder Empfehlung vom 16er-Haken
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Method Feeder Strategien entwickeln
Damit geht einher, das ich Stipp, Feeder oder Match Strategien auf das Method Feedern übertrage oder neu denke. Der Part, den ich beim Friedfischangeln abgöttisch liebe. Es gibt ja nicht nur sowas wie DAS Method Feedern. Bisschen Futter in die Mulde und raus damit. Der Standardotto mit fünf Ansitzen im Jahr sieht das so. Der ist aber auch nicht mein Maßstab. Ich sehe Hanf auf einem Method Feeder für Großplötzen, Brassen die über Knoblauchcouscous rutschen, Hartmais am Quick Stop für Elbdöbel, Madenbündel an Zahnseide für Schleien oder Bread Punch am Haar für Hafenkarpfen. Pellets will ich noch exzessiver in meine Angelei einbinden, obwohl ich das ohnehin schon tue. Es spricht soviel für Pellets*. Sei es die Haltbarkeit, Lagerung, Pflegeleichtigkeit, Kosteneffektivität, Fängigkeit, Vielfältigkeit und Spontanität. Als Köder oder Futtermittel.
Kernfragen entstehen währenddessen, Lösungen bauen sich für Probleme auf, die ich jetzt noch nicht mal benennen kann. Genau darum gehts. Situationen erkennen und Antworten finden. Einiges wird sich erst im Entwicklungsprozess meiner Method Feeder Reise offenbaren. Anderes kann ich jetzt schon runterbeten. Routinen werden sich entwickeln, etablierte hinterfragt. Deshalb lege ich mir Schwerpunkte zurecht. Ich will nicht nur auf dem Teller tanzen, ich will sehen was hinter dem Rand ist. Alleine das Method Feedern an der Elbe bietet schon Stoff für tausend Nächte. Futter, Pellets, Köder, Tests, Tackle, Taktik, Technik und was nicht alles. Ich will nichts Spoilern, aber es wird Puffreiswild.

Jahresausblick Method Feedern 2026
Im Hintergrund treibt die Method Feeder 2026 Offensive und der Nerdtismus in meinem friedfischbehinderten Schädel längst seine Blüten. Ich habe bereits damit begonnen Method Feeder Vorfächer Millimeter genau mittels feunjustierbarem Schlaufenbinder zu binden, damit Haar und Hakenschenkel immer den gleichen Abstand zueinander aufweisen und sich deckungsgleich reproduzieren lassen. Alles Katalogisiert. Hakengröße 14 an Bayonet im 0.3mm Abstand zum Hakenschenkel bei Geflecht. Mit Mono +0.15mm Aufschlag, weil das Material dicker ist. Reihe durch für Haken bis zur Größe 8. Bait Band, Bayonet* und Quick Stop.
Jetzt fertige ich solche Method Feeder Vorfächer in einer Minute ab, nachdem ich tagelang unter Kunstlicht herumgetüftelt habe. Etliche Haarabstandstests. Wafter im Wassertank. Unterschiedliche Pelletgrößen am Bait Band. Softpellets am Quick Stop. Weizenkorn Dosenmais Kombos. Tote Maden auf Erbsen. Bread Punch Analysen. Das ist Weißbrot in Pillenform, welches sich im Wasser aufplustert und mit einer entsprechenden Haarlänge zu bedenken ist.
Im Laufe des Jahres verfeinere ich meine Method Feeder Vorfächer und nähere mich Routinen an. Routinen sind alles, die Zahnräder greifen nur ineinander, wenn die Zacken aufeinander abgestimmt sind. Das ist meine Jahresaufgabe. Das nächste Level. Die Ergebnisse dieser Entwicklungen sehen dann natürlich mühelos aus, tatsächlich sind es die Früchte akribischer Feldforschung. Ich will mich darüber an dieser Stelle aber nicht auslassen. Anerkennung für Leistung mache ich längst nicht mehr am öffentlichen Echo fest. Ich blicke in den Kescher und Klopfe mir selbst auf die Schulter. Und das ziemlich oft. Erfolg ist eben kein Zufall. Selbstverständlich teile ich die Erkenntnisse aus meinem Method Feeder Autismus mit dir auf meinem Blog. Dafür ist er da.



Ich habe ebenfalls mit den ersten Tests begonnen. Hartmaisköpfe am Spieß, hat gleich mal beim Method Feedern an der Elbe im März gescheppert. Darüber werde ich demnächst schreiben, obgleich mir eher der Hartmais und dessen Vorteile ein Anliegen sind. Die Method Feeder Flussangelei begleitet uns im Jahresverlauf noch mehr als genug, ich sehe die Elbe aus dem Fenster, so kurz sind auch die Wege und so häufig die Ansitze. Wobei ich zwei verschiedene Ansätze hauptsächlich verfolgen werde. Das aktive Method Feedern und das passive Method Feedern, bei dem ich am Elbstrand liege, ein Buch lese und warte bis der Freilauf rattert. Das klappte letztes Jahr schon überragend. Jeder Buch Ansitz ein Sonnenbrand und Volltreffer mit guten Alanden, Döbeln und Rapfen.


Weitere Themenfelder stoße ich nach und nach an. Ein paar Basics habe ich ja schon veröffentlicht, mehr kommen hinzu. Das geht immer ein bisschen Hand in Hand. Schnur, Gerät, Köder, Futter und Tacklefragen sind genauso wie Pellet und Futtertests angedacht. Ich muss mir nur noch Gedanken um die Konzeption bei Futtertests machen. Aufwand und Ertrag. Bringt ja nichts, einen Method Mix bis ins Detail zu zerlegen, sein Verhalten im Wasserbecken abzubilden und am Ende stehen 50 Stunden Arbeit gegenüber 4€ Provision. Das ist allerdings nur mein Problem und ein weiterer Prozess der Method Feeder Reise 2026. Rumheulen bringt jedenfalls nichts, das überlasse ich den Kollegen mit der Fotzengenetik.
Herzlichst, dein 16er-Haken 🎣🐟












