Winkelpicker kaufen

Winkelpicker kaufen: 4 Empfehlungen für die leichteste Grundangelei

In Alle Inhalte, Empfehlungen, Winkelpickern by Christoph Heers3 Kommentare

Du willst einen Winkelpicker kaufen, hast aber keine Ahnung, welches Modell es sein soll? Fühl dich gedrückt, ich kenne dieses Dilemma und werde dein Problemchen lösen. Du wirst mit drei Winkelpickern versorgt, deren Eignung für die Uferangelei entzückend ist und jeder hat ein favorisiertes Anwendungsgebiet. Eine Bombrute für mittlere Distanzen rundet die Nummer als Bonus ab. Viel Spaß beim Lesen!

Browning Black Magix CFX Winkelpicker kaufen

Browning Black Magic CFX Picker

In die Rubrik schwerer Winkelpicker fällt meine erste Kaufempfehlung, der Black Magic CFX Picker von Browning. Bereits in der zweiten Generation aufgelegt und mittlerweile in die CFX Serie integriert wird dich diese Pickerrute in der Preisklasse bis 50€ begeistern. Ich liebe dieses Modell und fische es seit 2018 voller Inbrunst an meinen Hausgewässern.

Wie es sich für einen Winkelpicker gehört kommt der mattschwarze, daumendicke und parabole Blank in 2,50m für Wurfweiten bis 25m daher. Mit einem Wurfgewicht von 50g ist auch das Method Feedern im Uferbereich ohne Probleme durchführbar. Ausgestattet mit zwei Glasfaserspitzen (1oz, 2oz) triffst du mit Brownings CFX Picker die richtige Wahl, wenn du einen Winkelpicker für Satzkarpfen, Brassen oder Schleien kaufen willst.

LängeWurfgewichtGewichtTransportlängeTeileSpitzen
2.50m50g205g1.30m2+31oz, 2oz

Browning Black Magic CFX Winkelpicker kaufen*

Browning CK F1 Wand

Browning CK F1 Wand

Der Hersteller Browning dominiert meine Winkelpicker Kaufempfehlungen und hat ein weiteres Pferdchen im Stall. Die CK F1 Wand ist eigentlich kein Winkelpicker und für die Angelei auf F1, einer Kreuzung aus Schuppenkarpfen und Karausche, an englischen Commercials ausgelegt. F1’s werden kaum schwerer als 3kg und sind das exakte Beuteschema, welches du an Vereinsteichen anvisierst. Kurzum Satzkarpfen.

Kennzeichnend für die Browning CK F1 Wand ist das Gardemaß von 2.45m mit einem Wurfgewicht von 45g. Der kleinfingerdünne Blank (!!) wiegt lediglich 168g, fühlt sich im Drill wie Sex ohne Gummi an und bändigt wegen seiner ultraweichen Aktion selbst mit 18er Häkchen und 0.14mm Hauptschnüren größere Weißfische. Ich nutze Brownings CK F1 Wand als Winkelpicker für die Winterangelei mit allerfeinsten Montagen, du kannst ihn aber auch für andere Zwecke kaufen.

LängeWurfgewichtGewichtTransportlängeTeileSpitzen
2.45m45g168g1.26m2+20.5oz, 1oz

Browning CK F1 Wand kaufen*

Daiwa Aqualite Winkelpicker kaufen Empfehlung

Daiwa Aqualite Picker

Daiwa serviert traditionsbewusst und verwöhnt dich mit einem echten Winkelpicker. Der Aqualite Picker hat lediglich ein Wurfgewicht von 25g und wird in zwei Versionen verkauft. In 2.40m für die Würfe auf Spuckreichweite oder 2.70m, falls du hinter der Uferkante große Rotaugen erwartest. Der semiparabole Blank tänzelt auch mehrpfündige Brassen aus, will im Satzkarpfen oder Schleiendrill mit feinsten Schnüren allerdings richtig ausgespielt sein.

Mit einem Kampfgewicht von nur 105g (2.40m) oder 115g (2.70m) wiegt der Aqualite Winkelpicker obendrein weniger als ein Stück Butter und agiert wie Harry Potters Zauberstab. Unter minütlichen Bissen wirst du dieses Leichtgewicht lieben lernen, kannst den Blank dauerhaft in Händen halten und Zupfer blitzschnell parieren. Billopeitschen ab 300g aufwärts führen an solchen Angeltagen zu Tennisarmen und sind keine Zauberstäbe, eher Zauberstämme. Ich fische diesen Winkelpicker oft mit 0.5oz Spitzen, 2g Schrotbleien, 20er-Haken und 0.12mm Hauptschnüren auf Winterrotaugen oder Kleinfisch.

LängeWurfgewichtGewichtTransportlängeTeileSpitzen
2.40m25g105g1.24m2+20.5oz, 1oz
2.70m25g115g1.39m2+20.5oz, 1oz

Daiwa Aqualite Winkelpicker kaufen*

Browning Black Magix CFX Bomb

Browning Black Magic CFX Bomb

Die Black Magic CFX Bomb hat in dieser Rubrik eigentlich nichts zu suchen, sie ist aber meine meist verwendete Peitsche zum distanzierten Winkelpickern, das Grundangeln mit Grundbleien auf Entfernungen bis 40m. Gefüttert wird mit Futterbällen, gefischt mit geräuscharmen Bombs, beispielsweise auf Sandbänken oder an Inselstrukturen. Bombruten setzen also dort an, wo kurze Winkelpicker naturgemäß wegen der eingeschränkten Wurfweite scheitern.

Brownings Black CFX Bomb kommt in 3.00m mit einem Wurfgewicht von 80g daher. Der Blank ist semiparabol, d.h. im unteren Drittel straff und in den letzten beiden Dritteln butterweich. Ich mag diese Rutenaktion, sie puffert Kopfstöße im Drill elegant ab, kann aber auch Druckvoll sein, um Fluchten ins Kraut zu unterbinden. Meine Sommerschleien sind so fies und streben immer ins dichteste Dickicht. Kennste den hier: Im dichten Fichtendickicht picken dicke Finken tüchtig. Sag diesen Satz dreimal ohne dich zu verhaspeln.

Wie auch immer, mit Brownings Black Magic CFX Bomb kannst du einen XXL Winkelpicker kaufen, wenn du mit Grundbleien auf mittleren Distanz größere Friedfische fangen willst. Ebenfalls zum Method Feedern formidabel und das bei einem Preis unter 50€!

LängeWurfgewichtGewichtTransportlängeTeileSpitzen
3.00m80g267g1.54m2+21oz, 2oz

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Über den Autor

Christoph Heers

Hallo! Mein Name ist Christoph Heers und ich bin die Person hinter dem 16er-Haken. Seit meiner Kindheit bin ich Angler, mit vielen Wassern gewachsen und immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Meine Mission - die Erfahrungen mit dir zu teilen! Du findest auf meinem Blog viele Strategien, Tipps und Tricks über das Feedern, Stippen, Winkelpickern und Matchangeln, aber auch Seitensprünge auf Hecht, Aal, Quappe oder Zander!

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Kommentare

  1. Hallo Christoph,wie ich feststellen darf, ticken wir bei dieser Rutenklasse ähnlich.
    Preis-/Leistungstechnisch sind die wohl nicht zu schlagen.

    Aus Brownings CK Serie fische ich neben der 10ft Bomb und der 11ft Method Feeder auch die 8 ft..beide:-) F1 sowie die – 55g Wand.

    Trotz ihres filigranen Auftritts wahre „Drillsäue“ ,es ist wirklich beeindruckend, was man mit denen so alles anstellen(und landen) kann.
    1a Handling und Haptik.

    Für potentielle Interessenten..entgegen der missverständlichen Produktbeschreibungen werden alle CK mit 3 Spitzen geliefert, welche innerhalb der CK Serie untereinander austauschbar sind, fein!

    Haben ist bekanntlich besser als brauchen, deshalb auch je 1 Exemplar 8ft für schlechte Zeiten auf Halde gebunkert:-)

    Browning CFX Picker sowie Bomb ..natürlich auch am Start.

    Sicher rustikaler und schwerer als die CK Serie gestrickt,aber nüchtern betrachtet angenehm schnörkellose Werkzeuge mit guten Eigenschaften.

    Hab schon Ruten gefischt, deren Ersatzspitzen allein schon mehr ins Kontor gingen als ne komplette CFX Rute und dabei gar nicht mal sooo überwältigend viel besser waren.

    Gerade die CFX Bomb ist, eine unheimlich vielseitige Rute für diese unentschlossenen „wo stecken die Burschen“ Tage….auf 25m mit 15 g oder doch auf 40m ins Tiefe mit 40g?

    Die Bomb kommt immer dann mit, wenn ich das Gefühl habe,dass es am hiesigen Kanalhafen mal wieder zickig und suchend ablaufen könnte..also ziemlich oft:-)

    Dank dem steiferen Rückgrat kann man auch wirklich großen Rüssler Überraschungen gut Paroli bieten und die zu 90 % genutzte 1 oz Glasstip, signalisiert auch bei Mini Plötzen das Geschehen.Wobei Mini hier wirklich um 200g bedeutet..im Schnitt(!) eher ab 400 g aufwärts bis hin zu regelmäßigen 2-3 Pfd Exemplaren bei Verwendung von Method- und Hybrid Feeder.

    Und gerade bei diesen Dicken mit ihren doch recht weichen Mäulern, macht sich die Semiparabolik der Bomb bezahlt..die kurbelste auf 40 m und bei 4 m Tiefe ja nicht mal eben so in 15 Sekunden rein ohne jeden zu verlieren.

    Mit der Bomb kann man den Fisch gut dirigieren und gleichzeitig sind Aussteiger aufgrund der soften ⅔ Abstimmung eher selten…selbst bei Barbless Haken.

    Gilt aber auch für bessere schlagende Brassen auf 40m Distanz

    Auch bei den Kameraden, fühle ich mich mit der Bomb besser.

    Ersatzspitzen gibt’s zum Witzpreis…ab 2oz auch als Carbonvariante erhältlich.

    Fürs „richtige“, extrem feine Pickern, hab ich noch eine 3 m Byron im Keller…WG irgendwas mit 10g.

    Ein Hauch von Rute und bei nem Satzkarpfen hast du mehr Adrenalinschub als bei einem Bungee Sprung:-)

    So gesehen,aber schon zu limitiert konstruiert, um an „wilden“, tieferen Gewässern mit guten Fischgrößen eingesetzt werden zu können.

    Eher ein Grundelcup Matchwinnerbleistift

    1. Author

      Grüß dich Peter und vielen Dank für deinen umfangreichen Kommentar!

      Ich pflichte dir selbstverständlich bei, mit der CK Serie macht kein Friedfischangler etwas falsch, das ist durch die Bank solides Machwerk. Ich fische zwar die Vorgängermodelle, viel hat sich aber nicht geändert, lediglich das 2.70m Modell fehlt und die Spitzen sind nun untereinander austauschbar. War damals nicht so und ziemlich unsinnig, schön das Browning mitgedacht hat.

      Noch ein Wort zur Aufklärung, du wirst es sicherlich bemerkt haben: Bis auf Daiwas Aqualite Picker empfehle ich keine traditionellen Winkelpicker, weil schlicht keine echten Winkelpicker mehr existieren, welche ich Lobpreisen könnte. Scheint für viele Hersteller ein totes Pferd zu sein, darum werden wohl Ultra Light Feederruten etwas kürzer gestanzt und gut ist.

      Mir wäre es jedenfalls ein Blumenpflücken, mit einem 2.40m/15g Blank und ultrafeinem Setup auf Winterrotaugen an kleinen Flüssen/Teichen zu fischen. Quasi das UL-Angeln für Friedfischangler. Warum kein Hersteller diese Nische aufgreift oder aufbaut, begreife ich jedenfalls nicht. Dann müssen wir wohl einen Trend setzen, sonst gibt es auch in Zukunft nur Notlösungen für die eleganteste Angelmethode!

      1. Die zum Nischendasein verkommene Existenz klassischer Picker , ist wohl mehreren Umständen geschuldet.

        Zum einen, das man aufgrund geänderter Bedingungen an vielen Gewässern, mit extrem leichten Tackle wirklich am Arxxx ist, da-so zumindest meine Erfahrungen-sich Fänge von Quantität Richtung Qualität veränderten.

        Mein NRW Hauskanal ist so ein Paradebeispiel.
        Blick zurück , als noch höchst dubiose Schaumkronen das Wasser zierten und ne Sichttiefe von 30 cm als klar galt, stellte sich nie die Frage, ob du fängst sondern nur wieviel.

        Hab noch Fangbücher aus der Zeit:-)

        5-7 m Whip oder eben ein Picker und du konntest am Packungsfuß abräumen wie blöd…da galt ne Brasse von 40 cm allerdings schon als sehr gut.

        Heute könntest du da die Rute ablegen und in der Zwischenzeit auch heim fahren und den Rasen mähen…bis auf Grundeln gäbe es voll auf die Mütze.

        Sichttiefe wie im Swimmingpool,deutlich zickigere Fische,kaum Massenfänge aber dafür deutlich größere Exemplare..egal ob Rotaugen,Brassen oder Karpfen.

        Bei letzteren gabs früher als K2 Format nach Besatz nen Heidenspaß an extrem leichtem Gerät…heute würde ich das nicht mal betrunken in Erwägung ziehen, da du mittlerweile eher nen 20 Pfünder als irgendeinen Satzzwerg erwischst…hatte die letzten Jahre nicht einen einzigen..0…Dicke dagegen regelmäßig.

        Bei den Brassen ähnlich..rar geworden aber wenn es scheppert, sind es wirklich gute, weit draußen…Picker..no Chance.

        An der Ruhr ähnlich..war an bestimmten Ecken gerne mit Picker und 10g Tellerblei unterwegs..war unheimlich effektiv, heute kannste erstmal Mr.Barbel als limitierenden Picker Faktor berücksichtigen=raus

        Desweiteren natürlich die Marketing Maschinerie…Friedfisch hat die letzten Jahre nen ordentlichen Push bekommen-allen doofdeutschen Regelungen(wohl eher Ideologien) zum Trotz…Feedern boomt,Pole und Bolo auch noch, wenn auch mit deutlichem Abstand vertreten..nur was fehlt…exakt…Pickern.

        Method Feeder,Pellet Waggler, dies, das jenes..Big Carp on elastic..

        Hatte mich am Kanal mal mit nem ambitionierten Matchcrack unterhalten..der schaute beim Thema Picker wie ein Großinquisitor des 16.beim Anblick einer belesenen Frau mit Katze 🙂

        Seine Logik..bis 10 Meter Pole, darüber dementsprechend gewählte Feederruten..in seiner Welt existierte Pickern nicht mehr…zu unpräzise im füttern, nix für große Überraschungen.

        Das filigrane pickern mitsamt seinen Vorteilen ist wohl wirklich zu speziell geworden, als das man damit mehr als nur Old School Freaks an ihren geliebten Weihern oder Mini Flüsschen. ansprechen könnte:-)

        Christoph..ich plädiere dafür, unseresgleichen unter Artenschutz zu stellen…im Insider bekannten Ückel Thread, gab es ja ähnlich angenehm schräg tickende:-)

        Glatt vergessen..ein „oller“Balzer Topas Picker steht auch noch hier…so Ende 80er mit ner 1000 er Daiwa Regal gekauft ,2,70m,3 Glasspitzen ..das war ne Waffe, wenn der Byron Picker schlapp machte..der knickte ja schon beim Anblick eines unbefüllten 15 g XS Korbs ein…zu grobschlächtig.

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